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Grund- und Gewerbesteuer steigen

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Die Gemeinde Langenpreising dreht an der Steuerschraube: Angehoben werden die Grund- und Gewerbesteuer (Symbolfoto). © Mario Hösel / IMAGO

Die Gemeinde Langenpreising dreht an der Steuerschraube: Angehoben werden die Grund- und die Gewerbesteuer.

Langenpreising – Die Gemeinde Langenpreising dreht an der Steuerschraube. Was schon bei der Haushaltsplanberatung deutlich wurde, hat der Gemeinderat jetzt in Satzungsform gebracht: Die Grundsteuer steigt von 310 auf 340 Prozent der Steuermessbeträge, die Gewerbesteuer wird von 340 auf 350 Prozent angehoben. Die Gemeinde hat eine eigene Satzung über die Hebesätze der Steuern, die zum 1. Januar 2022 greift.

Mit diesen neuen Steuersätzen fallen die Anhebungen jedoch moderater aus, als noch in der Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen, Umwelt, Energie und Verkehr vom 28. Juni angeklungen war (wir berichteten). Damals gab es den Zwischenruf: „Ärger muss sich lohnen.“ Jetzt orientierte sich der Gemeinderat an dem in der Sitzung bereits bekannten Landkreisdurchschnitt und ging nicht darüber hinaus.

So ganz freiwillig hat die Gemeinde jedoch nicht gehandelt: Kämmerin Tanja Göbl hatte auf entsprechende Mahnungen der Rechtsaufsichtsbehörde verwiesen, die schon längere Zeit im Haus seien. Forderungen nach einer kräftigen Erhöhung angesichts der Lage der Gemeindekasse hat der Gemeinderat aber nicht nachgeben wollen. Schon im Juni hatte 3.  Bürgermeisterin Natalie Kienmüller-Stadler (FWG) darauf hingewiesen, dass bei vielen Familien pandemiebedingt aktuell der Geldbeutel nicht ganz so locker sitze.

Bereits in der mittelfristigen Finanzplanung für die Jahre 2022 und folgende hatte nach der grundsätzlichen Einigung im Ausschuss die Kämmerin die Einnahmesituation der Gemeinde anhand des Landkreisdurchschnitts bei den Hebesätzen dargestellt.  

klk

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