Besichtigung vor Ort (v. l.): 2. Bürgermeister Leo Melerowitz, Bürgermeister Josef Straßer sowie Stefan Homilius und Marion Große-Sudhues vom Wasserwirtschaftsamt.
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Besichtigung vor Ort (v. l.): 2. Bürgermeister Leo Melerowitz, Bürgermeister Josef Straßer sowie Stefan Homilius und Marion Große-Sudhues vom Wasserwirtschaftsamt.

Langenpreising: Uferbefestigung und Beweidung mit Schafen an Böschungen

Strogen: Hochwasserschutzkonzept kommt bis Ende des Jahres

Bis Ende des Jahres soll es ein Hochwasserschutzkonzept für die Strogen in Langenpreising geben. Nach einer Begehung des Ufers mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamts erstattete Bürgermeister Josef Straßer nun im Gemeinderat Bericht. Dabei ging es auch um die Bereiche, die ausgebaggert werden müssen.

Langenpreising – Wie berichtet, hatte schon Straßers Vorgänger Peter Deimel sich energisch dahinter geklemmt, dass etwas geschieht. Vor allem der Hochwasserschutz nach dem Neubau der Brücke an der Plattachmühlstraße hatte Deimel seinerzeit umgetrieben. Jetzt kommt die Sache endlich in Gang. Dabei würden auch die Bereiche angesprochen, in denen eine Uferbefestigung erforderlich werde, so Straßer weiter. Die Böschungen seien aber Sache der Gemeinde. Dort könne er sich eine Beweidung mit Schafen vorstellen, wobei sichergestellt werden müsse, dass diese nicht im Wasser landen. Straßer war schon aktiv und hat mit einem Schäfer gesprochen. Der Gemeinderat reagierte angetan von der Idee.

Tatsächlich kommt auch der Brückenbau in Gang. Wie gestern berichtet, wird die Plattachmühlstraße in der letzten August-Woche gesperrt sein. Dabei hat sich das Vorgehen der Gemeinde, was die Ausschreibungsmodalitäten angeht, rentiert: gut 770 000 Euro lautete jetzt das günstigste Angebot. Im April 2018 hatte Deimel noch die Reißleine gezogen, weil das günstigste Angebot bei über 930 000 Euro und damit derart krass über der Kostenschätzung von knapp 530 000 Euro gelegen war, dass die Ausschreibung aufgehoben werden musste.

In den Etat für 2020 war nach diesen Erfahrungen vorsorglich eine Million Euro eingestellt worden. Die Gemeinde kann für die Baumaßnahme aber auch Zuschüsse des Freistaates Bayern erwarten, über die aber noch keine endgültigen Zahlen vorliegen.

Klaus Kuhn

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