Noch ist der Uferbereich des Strogenkanals dicht bewachsen. Bald soll sich das ändern. Die Gemeinde will die Gehölzpflegemaßnahmen im Böschungsbereich schon bald in Angriff nehmen. Für das Gewässer selbst ist das Wasserwirtschaftsamt zuständig.
+
Noch ist der Uferbereich des Strogenkanals dicht bewachsen. Bald soll sich das ändern. Die Gemeinde will die Gehölzpflegemaßnahmen im Böschungsbereich schon bald in Angriff nehmen. Für das Gewässer selbst ist das Wasserwirtschaftsamt zuständig.

Langenpreising hat die Maßnahmen bereits ausgeschrieben – Wasserwirtschaftsamt fürs Ausbaggern zuständig

Strogenkanal: Gehölzarbeiten in Langenpreising beginnen bald

In den nächsten Wochen können die ersten Arbeiten an den Gewässern in der Gemeinde Langenpreising beginnen. Auf Nachfrage berichtete Bürgermeister Josef Straßer, dass die Ausschreibungen für die Gehölzpflegemaßnahmen laufen und in den kommenden Tagen die Submission erfolgen soll. Danach können die Arbeiten vergeben werden.

Langenpreising - Wie berichtet, hatte es zunächst Diskussionen darüber gegeben, wer für was zuständig ist. Als feststand, dass die Gemeinde für die Böschungen und das Wasserwirtschaftsamt für das Gewässer zuständig ist, hatte die Kommune ihren Teil der Arbeiten zunächst am Strogenkanal ausgeschrieben. Dass das Wasserwirtschaftsamt mit dem Ausbaggern noch nicht begonnen hat, erklärt Straßer so: „Denen ist eine andere Baustelle dazwischen gekommen. Ich werde informiert, sobald die Gemeinde Langenpreising drakkommt.“ Dann werden auch Restarbeiten im Bereich der neuen Brücke erledigt: Der Abgang zur Schleuse müsse noch gemacht werden.

Durch die nun anstehenden Arbeiten soll die Abflussleistung des Strogenkanals verbessert werden. Damit will man auch den Anwohnern die Angst nehmen, die im Hochwasserfall durch den jetzt verbesserten Durchlass an der Brücke Schäden an ihren Gebäuden befürchten. Bekanntlich hatte diese Debatte den Neubau der Brücke beträchtlich verzögert und sogar zur Gründung einer Bürgerinitiative geführt. Die Gemeinde hatte das Projekt nämlich gestoppt, um darüber Klarheit zu bekommen. An dieser Stelle halten jetzt also alle Wort.

Noch keine Information gibt es für die Dorfstrogen und deren Vertiefung, wie sie bereits von Straßers Vorgänger Peter Deimel angestoßen worden war. Das Gewässer war auch im Gemeinderat immer wieder Thema, weil dessen Tiefe im Laufe der Jahre immer geringer geworden ist. Deimel hatte argumentiert, dass es sinnvoll sein könnte, im Hochwasserfall das Wasser auf zwei Gewässer durch das Gemeindegebiet aufteilen zu können. Zunächst wird aber der Kanal in Angriff genommen. KLAUS KUHN

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare