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Ihre Tage sind gezählt: Die Brücke über den Strogenkanal in Langenpreising soll bis Ende November durch einen Neubau ersetzt sein. Mal sehen, ob diesmal alles klappt. 

Nach diversen Pannen in der Vergangenheit

Neue Langenpreisinger Brücke Ende November fertig?

Die Tage der Brücke über den Strogenkanal in Langenpreising sind langsam gezählt. Bürgermeister Peter Deimel hatte in der Gemeinschaftsversammlung der VG Wartenberg berichtet, dass die Arbeiten für den Neubau zum dritten Mal ausgeschrieben würden. Auf Nachfrage der Heimatzeitung wurde die Verwaltung in Wartenberg jetzt genauer: Die Arbeiten sollen Ende November dieses Jahres abgeschlossen sein.

VON KLAUS KUHN

Langenpreising – Das ist das einzige Datum, das die Ausschreibung einer Mitteilung der Verwaltung zufolge enthalten wird. Die Baufirma ist danach frei in ihrer Entscheidung, wann sie mit den Arbeiten beginnt. Sie müssen eben nur bis Ende November abgeschlossen sein.

Das entspricht der bisherigen Politik der Bauverwaltung in Wartenberg: Die Forderung nach einem konkreten Terminplan, vor allem, was den Baubeginn angeht, hat sich nach den Erfahrungen stets als preistreibend herausgestellt.

Mit dem Beginn der Bauarbeiten – für die Brücke steht eine Million Euro im Haushalt – endet auch eine der ärgerlichen Geschichten, mit denen sich Verwaltung und Gemeinderat in den vergangenen Jahren haben herumschlagen müssen. Erst war es das Wasserwirtschaftsamt mit seiner Forderung nach einer deutlich vergrößerten Durchlassbreite für den Hochwasserfall mit der Folge ernster Sorgen der unterhalb der Brücke wohnenden Bevölkerung. Dann waren es massive Mängel bei der Ausschreibung: So mussten die statischen Berechnungen für die Brücke komplett neu gefasst werden. Das hat einfach Zeit gekostet. Jetzt also soll es so weit sein.

Für die Bevölkerung ist das ganze Thema deswegen auch ärgerlich, weil aus Sicherheitsgründen der später angebaute Fußgängersteg über den Strogenkanal bereits vor langer Zeit auf Betreiben des Gemeinderats gesperrt wurde. Weil ohnehin ein kompletter Ersatz anstand, hat sich die Verwaltung dagegen gesträubt, diesen Steg noch einmal zu ertüchtigen.

Zusammen mit dem Neubau der Brücke über den Strogenkanal laufen außerdem Überlegungen, wie der Hochwasserabfluss im Ort besser funktionieren kann. Die alte Forderung, die Strogen im Gemeindegebiet auszubaggern, spielt dabei auch eine Rolle.

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