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Willkommen: Vize Maximilian Schmitt (l.) und Vorsitzender Georg Böck (r.) begrüßten Carolina und Daniela Leitsch.

Mit einem starken Jahr geht‘s ins große Jubiläum

Theaterverein Langenpreising: Das „Ausverkauft“-Schild ist ein treuer Begleiter

Der Theaterverein hat ein traumhaftes Jahr hinter sich: Ausverkaufte Vorstellungen kennzeichnen die Bilanz, die der Vorstand in der Hauptversammlung zog.

Langenpreising – Der Theaterverein Langenpreising hat ein traumhaftes Jahr hinter, aber auch Anstrengungen vor sich: Zehn ausverkaufte Vorstellungen des Erwachsenentheaters, vier ausverkaufte Abende der Jugend, zwei ausverkaufte Häuser an Silvester mit „Dinner for Oan“, dazu ein großer Erfolg auf dem Wintermarkt kennzeichnen die Bilanz, die der Vorstand in der Hauptversammlung im Zanklstadel zog.

Vorsitzender Georg Böck fasste sich kurz, die vielen Termine waren vor allem von den Aufführungen dominiert. Spielleiterin Bettina Böck berichtete, dass 23 Mal geprobt wurde. Die Proben seien intensiv gewesen, hätten aber auch unheimlich Freude gemacht. Sie vergaß auch die vielen Aktiven im Hintergrund nicht, nannte vor allem die Bühnenbauer Franz Neumüller und Josef Straßer, die unermüdlich gewesen seien. „Denen war nichts zu blöd.“ Unverzichtbar seien auch alle anderen gewesen, vom Saaldienst bis zu den freundlichen Kräften im Stüberl. Es hätten alle an einem Strang gezogen.

Neue Gesichter im Team

Neu im Team sind Carolin und Daniela Leitsch, die unter Beifall aufgenommen wurden. Von der Theaterjugend kommen noch Franziska Denk und Theresa Loibl zu den Großen. Die Jugend von „Brettlfeia“ bildet sich energisch weiter und hat etliche Aktive zu den Bayerischen Jugendtheatertagen geschickt. Das hat der Verein mit einem dreistelligen Betrag finanziell unterstützt.

Es war die 100. Jahreshauptversammlung. Die Silvester-Vorstellung war der Start ins Jubiläumsjahr, das den von Böck gelobten Teamgeist noch einmal so richtig fordern wird (Bericht folgt).

Personelle Herausforderungen

Angepackt werden müssen aber auch personelle Belange. Allen voran die Spielleitung. Bettina Böck wird bei der nächsten Hauptversammlung als Spielleiterin nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie rief die Mitglieder dazu auf, sich um Ersatz zu kümmern. Dann die Kindergruppe „Bühnenhupfa“: Sie braucht immer noch eine engagierte Leitung. Sieben Kündigungen junger Mitglieder wegen dieser Vakanz stehen zu Buche und machen deutlich, wie ernst die Lage ist. Und dann der Weiberfasching am 15. Februar: Die Jugendlichen stehen selbst so intensiv auf der Bühne und machen so viel, dass die Organisation jemand anderes übernehmen sollte. Klar ist: Heuer ist es das letzte Mal, dass das alte Team den Weiberfasching organisiert. Jugendleiter Gerhard Rothbauer ließ daran keinen Zweifel. Straßer, jetzt in seiner Rolle als 2. Bürgermeister, fand lobende Worte und rechnete vor, dass der Verein in seiner Geschichte bereits 30 000 Gäste bei den Vorstellungen gehabt hat.  

Klaus Kuhn

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