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Organisieren das 100. Gründungsfest (oben, v. l.): Melanie Beibl, Lisa Strohmaier, Katharina Maier und Bettina Böck sowie (unten, v. l.) Maximilian Schmitt, Franz Neumüller, Gerhard Rothbauer, Max Sellmair, Georg Böck und Josef Strasser.

Planungen zum 100. Jubiläum

Theaterverein Langenpreising: Krimi-Dinner und Freilufttheater

Der Festausschuss des Theatervereins Langenpreising hat bereits mehrfach getagt. Das Programm für das Festjahr, in dem der Verein seinen 100. Geburtstag mit möglichst vielen Menschen feiern möchte, steht.

Langenpreising – Der Festausschuss des Theatervereins Langenpreising hat bereits mehrfach getagt. Das Programm für das Festjahr, in dem der Verein seinen 100. Geburtstag mit möglichst vielen Menschen feiern möchte, steht. Um die Organisationsarbeit auf möglichst viele Schultern zu verteilen, hat der Verein einen Festausschuss auf die Beine gestellt.

Da finden sich vertraute Namen von der schweißtreibenden Arbeit für das Dorfjubiläum 2017 wieder, wie Franz Neumüller, Josef Straßer oder Max Sellmair. Das ist kein Zufall, im Zentrum steht nämlich wieder ein Freilufttheater, wie es der Verein zum Gemeindejubiläum schon einmal veranstaltet hat. Veranstaltungsort ist an dem Platz, wo einmal der Gemeindekindergarten stand. Die Kommune stellt dem Verein die Fläche zur Verfügung.

Ein Münchner im Himmel und in der Hölle

Jetzt steht auch fest, welches Stück aufgeführt wird: „Ein Münchner im Himmel und in der Hölle“, das der Verein zuletzt vor 20 Jahren auf die Bühne gebracht hat. Zwischenruf von Maria Heller: „Und das bei der Kirche!“ Premiere ist am Freitag, 10. Juli, um 20.30 Uhr. Am Samstag drauf wird nicht gespielt, aus Rücksicht auf das Dorffest der Feuerwehr. Insgesamt sind vier weitere Aufführungen geplant.

Das Ensemble steht laut Spielleiterin Bettina Böck noch nicht fest. Wer also „Zefix, luja, sog i!“ von der Bühne rufen wird, ist noch unklar. Das alte Kindergartengelände steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Vorsitzender Georg Böck: „Wir wollen alles im Freien abhalten.“ Klar hoffen alle auf gutes Wetter, etwa zum Kulturabend am 25. Juli um 19.30 Uhr. Am 26. Juli ist der Festgottesdienst um 10 Uhr geplant, auch auf dem Gelände, wo die Bühne schon steht. Nach den Worten des Vorsitzenden wird es keine Überdachung geben. Das nämlich hätte volle 10 000 Euro an Mehrkosten verursacht und hätte bei einem Unwetter auch keinen Schutz geboten, weil es einem solchen nicht standhalten würde. Das eigentliche Fest soll dann am Sonntag mit Kaffee und Kuchen ausklingen.

Krimi-Dinner an sieben Abenden

Später im Jahr kommt dann die Jugend zu ihrem Recht: Im Oktober ist an sieben Abenden wieder ein Krimi-Dinner geplant. Hier kooperiert der Verein mit dem Oberwirt, der das Menü serviert. Spielleiterin Böck nutzte die Hauptversammlung, um das ganze Team auf die Herausforderungen, die da auf den Verein zu kommen, einzustimmen. Sie erinnerte an die bangen Minuten, in denen kurz vor Beginn zahllose Helfer die Lappen geschwungen und die Sitze wieder trocken gewischt hatten. Sie verbreitete Optimismus und ging davon aus, dass derlei heuer nicht nötig werde.

Klar sei, dass wirklich jeder gebraucht werde, und so erging schon mal ihr Aufruf, sich zu melden. Das vergangene Jahr war für den Verein enorm erfolgreich mit einem vierstelligen Plus in der Kasse. Kommentar des Vorsitzenden: „Dann können wir unser Jubiläum richtig feiern!“

Klaus Kuhn

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