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Die Fahrerin ist nach dem Wildunfall am Dienstag verstorben. 

Vier Tragödien in zwei Wochen

Frau stirbt nach Wildcrash: Tödliche Unfallserie in Erding

Langenpreising - Die unheimliche Serie tödlicher Unfälle im Landkreis Erding reißt nicht ab. In zwei Wochen sind vier Menschen ums Leben gekommen - das jüngste Todesopfer forderte ein Wildunfall. 

Zuletzt starb am Faschingsdienstag eine 56-Jährige unweit der A92 bei einem Wildunfall.

Zum Hergang berichtet Bodo Urban, stellvertretender Chef der Erdinger Polizei, dass gegen 18 Uhr eine 49 Jahre alte Frau mit ihrem Nissan auf der Staatsstraße 2331 von Moosburg in Richtung Berglern/Erding unterwegs war. Nahe Zustorf, unweit der A92 München-Deggendorf, lief ihr ein Reh ins Auto. Das Tier wurde in die Luft geschleudert und traf mit voller Wucht die Frontscheibe des entgegenkommenden Chevrolets der 56-jährigen Moosburgerin. Das Reh landete im Wageninneren. Zeitgleich kam der Wagen von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Lebensgefährlich verletzt wurde die Frau im Wrack eingeklemmt.

Die Integrierte Leitstelle Erding alarmierte die Feuerwehren Zustorf, Langenpreising und Moosburg sowie die Johanniter aus Langenpreising. Das Opfer wurde mit schwerem Gerät befreit. Die Verletzungen erwiesen sich als so schwer, dass ein Rettungshubschrauber angefordert wurde, der den ganzen Tag bereits beim Zugunglück in Bad Aibling im Einsatz war. Doch die Ärzte im Klinikum Rechts der Isar konnten für die 56-Jährige nichts mehr tun. Sie starb in der Nacht auf Aschermittwoch.

Der Nissan war mit drei Personen besetzt. Fahrerin und Ehemann kamen mit dem Schrecken davon. Das elf Jahre alte Mädchen auf dem Rücksitz wurde mit Prellungen ins Klinikum Landshut eingeliefert.

Die Unfallstelle war drei Stunden lang komplett gesperrt, beide Wagen wurden sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Landshut setzte einen Gutachter ein. Der Gesamtschaden beträgt rund 15.000 Euro.

Wagen kollidiert mit Reh - Fahrerin stirbt

Damit setzt sich die entsetzliche Serie tödlicher Unfälle im Kreis Erding fort. Nur etwa 1500 Meter von dieser Unfallstelle entfernt war am Donnerstag vor zwei Wochen ein 47-Jähriger aus dem Kreis Freising tödlich verunglückt, nachdem er mit seinem Audi gegen einen Baum geprallt war. Zwei Tage später war am Ende der A94 bei Pastetten ein Flüchtlingsbus mit einem Fiat Panda zusammengestoßen. Die Beifahrerin (52) im Kleinwagen war auf der Stelle tot. Und in der Nacht auf vorigen Freitag prallte ein Feuerwehrmann aus Isen auf dem Heimweg am frühen Morgen zwischen Pastetten und Markt Schwaben gegen einen Baum. Der 24-Jährige, der im Mai Vater geworden wäre, war bereits beim Eintreffen der Rettungskräfte tot.

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