Pfarrverband Wartenberg und Langenpreising

Verstärkung fürs Seelsorgerteam

Langenpreising - Der Pfarrverband Wartenberg und Langenpreising wird sich personell verstärken können. Wer kommt und welche Stellen besetzt werden, das steht noch nicht fest.

Bei der Pfarrversammlung in Langenpreising beim Oberwirt gab Pfarrer Gregor Bartkowski durchgreifende Veränderungen bekannt. So zieht das Ordinariat Konsequenzen aus der leichten Reduzierung der Präsenz von Diakon Sebastian Lenz, der zwar in den Ruhestand gegangen ist, aber dennoch weiter mitarbeitet.

„Wir haben Anspruch auf eine volle Stelle“, verkündete der Geistliche. Das könnte ein Pastoral- oder Gemeindereferent sein. Die Bewerbungsfrist ist am Wochenende abgelaufen, berichtete der Gemeindeleiter. Kommenden Herbst könne es dann so weit sein, „dass wir ein fünfköpfiges Team haben.“

Bartkowski deutete an, dass er die Arbeitsüberlastung mancher Mitarbeiter durchaus sehe: „Irmgard könnte dann etwas abgeben und nicht immer nur etwas dazu nehmen“, sagte er mit Blick auf die hochengagierte Gemeindereferentin Irmgard Brenninger.

Große Erleichterung winkt im Bereich der Kirchenmusik. Zwei Jahre lang war die Stelle vakant, jetzt gibt es gleich zwei Bewerberinnen: Verena Oberloher und Marianne Wiesheu werden sich nach dem Bericht des Geistlichen wohl die Stelle teilen. Dass beispielsweise für die Christmette beinahe kein Kirchenmusiker hatte verpflichtet werden können, steckt dem Pfarrer wohl noch in den Knochen. Es sei unheimlich viel telefoniert worden. „Das war nervig und kostete so viel Kraft“, sagte er und freute sich über die neue Entwicklung. „Endlich haben wir Ruhe und Beständigkeit auf diesem Gebiet.“

Was die Reinigungskräfte angeht, stehen ebenfalls Veränderungen ins Haus: Angela Melerowitz und Hilde Beibl hören nach vielen Jahren auf. Auch diese Stelle wurde ausgeschrieben und konnte mit Petra Timm aus Berglern mittlerweile neu besetzt werden.

Gemeindereferentin Irmgard Brenninger zog danach eine durchweg positive Bilanz der bisherigen Entwicklung im Pfarrverband. Sie bezog sich dabei auf eine Klausurtagung, die bereits vor einiger Zeit stattgefunden habe, und bei der die Liste der gemeinsamen Aktivitäten im Pfarrverband immer länger geworden sei. „Die erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit“, meinte sie und nannte unter anderem die gerade erst abgeschlossene „Überraschungskirche“, die, wie berichtet, ein durchschlagender Erfolg war.

Ob Bibelabende oder Gründonnerstagsmesse, ob Kinderbibelwoche oder Pilgerfahrten, Neujahrsempfang oder Ratsherrenmesse, alles hatte die rührige Gemeindereferentin akribisch aufgelistet.

Die Versammlungsleitung hatte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Maria Heller, die vor allem den vielen Ehrenamtlichen, aber auch der politischen Gemeinde für die viele Unterstützung dankte. Für sie sei das Amt keine Last, stellte sie abschließend klar: „Es ist ein wunderbares Zusammenarbeiten.“

Klaus Kuhn

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