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Weicht für das Feuerwehrgerätehaus: das alte Pfarrhaus in Zustorf. 

Der alte Pfarrhof muss weichen

Viele Pläne fürs Zustorfer Feuerwehrgerätehaus

Der Langenpreisinger Gemeinderat macht Ernst mit dem Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Zustorf. Das Gremium beschloss in seiner Sitzung, die Verwaltung damit zu beauftragen, einen Architekten zu finden, der die Grundlagenermittlung und Vorplanung durchführt. Dann, so die Verwaltung in ihrem Bericht, könnten auch Aussagen über die zu erwartenden Kosten gemacht werden.

VON KLAUS KUHN

Zustorf – Es ist viel Vorarbeit geleistet worden. So steht nach Gesprächen mit der Regierung von Oberbayern fest, dass zwei Einfahrten bezuschusst werden. Aktuell ist es nur eine. Die Feuerwehr verfügt über ein TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug), was sich nach vorliegenden Plänen langfristig auch ändern könnte, weil es ebenfalls in die Jahre gekommen ist.

Dazu kommt, dass das bestehende Gerätehaus nicht mehr ertüchtigt werden kann. Unter anderem hat es keine Absauganlage und letztlich zu wenig Platz.

Bürgermeister Josef Straßer beschrieb die aktuelle Lage mit drastischen Worten: „Die Klamotten stinken nach Abgasen. Das kann man nicht so lassen.“ Und: „Die fehlende Schwarz-Weiß-Trennung, das geht gar nicht mehr: Die Leute müssen sich in ihrem eigenen Dreck umziehen.“

Der Neubau ist im Grunde beschlossen, und es gibt bekanntlich auch Platz dafür. Das Gesamtkonzept ist bereits in der Amtszeit von Bürgermeister Peter Deimel entwickelt worden: Der alte Pfarrhof am Friedhof wird abgerissen. Weil damit der Raum für die Vereinsfahnen entfällt – denn der befindet sich im alten Pfarrhof – muss dieser in den Neubau integriert werden.

Sanitäre Anlagen und Umkleidemöglichkeiten für die Mitarbeiter eines Bestattungsinstituts sollen ebenfalls geschaffen werden.

Die Feuerwehr selbst hat ein derart genaues und an den Vorgaben der Zuschussgeber orientiertes Raumkonzept erarbeitet, das Straßer kommentierte: „Das kann man einem Architekten so mitgeben.“ Das wird jetzt wohl auch passieren, und in einem ersten Entwurf ist eine winkelförmige Anordnung direkt beim Friedhof zu erkennen: Fahrzeuggarage und die weitere Infrastruktur sind in den beiden so zueinander angeordneten Gebäudeteilen untergebracht, dazu Parkplätze auch für Friedhofsbesucher. Langfristig könnte durch private Planungen der Bedarf dafür entstehen, deutete Straßer an.

Sogar das Heizsystem für den Neubau steht im Grunde schon fest, hat doch die Kirche einen Anschluss an das Nahwärmenetz mit Übergabepunkt im Leichenhaus ins Auge gefasst und dazu die Nutzung öffentlicher Flächen beantragt, die ohne Debatte zugestanden wurde: Das Feuerwehrhaus kann dann an diese Leitung ebenfalls anschließen.

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