Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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Sichtbares Zeichen des christlichen Glaubens: Ein Feldkreuz haben Adolfine und Johann Schrallhammer (r.) errichten lassen. Über das Bekenntnis zu Gott freuten sich (v. l.) Pater Augustine und Algasings Prior Frater Bernhard. Foto: Weingartner

Feldkreuz-Weihe

Ein Dankeschön an den Herrgott

Kling – Ein Fuhrunglück soll einst der Anlass gewesen sein, dass bei der Einöde Kling, an der Gemeindegrenze Dorfen/Lengdorf, unweit von Rogglfing, ein Feldkreuz errichtet wurde. „Das alte Kreuz war fertig, sogar der Herrgott ist runtergefallen“, berichtete Johann Schrallhammer bei der Einweihung des neuen Feldkreuzes. Das hatte die Familie Schrallhammer an gleicher Stelle errichten lassen, „als Zeichen des Dankes für unseren Herrgott, der immer bei uns war“.

Zur Einweihung in freier Flur hatten sich die Familie Schrallhammer, Nachbarn und Freunde eingefunden. Wichtig war den Schrallhammers die Segnung des Feldkreuzes. Die hatte Pater Augustine Annikkattu vorgenommen, Geistlicher der Barmherzigen Brüder im Kloster Algasing. Auch Algasings Prior Frater Bernhard Binder wohnte dem christlichen Ritual bei. Durch eine Spende für das Wohn- und Pflegeheim der Algasinger Ordensbrüdern war der Kontakt zu den Schrallhammers zustande gekommen. Das Kloster hatte den Christus-Korpus gespendet.

„Meine Frau war die treibende Kraft“ für die Errichtung eines neuen Feldkreuzes, hatte Johann Schrallhammer erzählt. Gründe habe es mehrere gegeben. Es sei „do immer schon a Kreuz g’standn“ am früheren Pilgerweg, der über Zeilhofen, Oberdorfen nach Maria Dorfen geführt habe. Die Leute hätten hier bei Kling oft innegehalten zum Beten. Das Kreuz ist auch in der Landkreisflurkarte eingetragen und sei Erinnerung an den heuer verstorbenen Vater und schließlich ein Dank an den Herrgott. Der seine schützende Hand beim Hofbrand 1995 über das Anwesen gehalten habe. Das Feuer war am Wohnhaus „stehen geblieben“.

Prior Frater Bernhard danke der Familie Schrallhammer für das „wunderschöne Kreuz in einer Zeit, in der Kreuze eher abgehängt werden als neu errichtet“. Es sei in der heutigen Zeit „ganz wichtig, ein bekennendes Zeugnis für den christlichen Glauben zu geben, dass wir authentisch sind“. Mit der Korpus-Spende für das schöne Feldkreuz habe auch Algasing „einen kleinen Beitrag“ leisten können. „Vergelt’s Gott“.

Hermann Weingartner

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