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Die erfolgreichen Crazy Skippies (hintere Reihe, v. l.): Antonia Stangl, Verena Kiefinger, Franziska Hübl, Jana Morawietz, Johanna Wimmer, Carina Erb, Sarah Eicher, Julia Heß, Stefanie Mayr, Maria Stangl und Andrea Raithel; (vorne, v. l.) Julia Eicher, Luisa Wimmer, Klara Seeger, Leonie Obermaier, Selina Langer und Magdalena Maier.

136 Sprünge in 30 Sekunden

Zwölf Crazy Skippies des FC Lengdorf begeistern im Brezel-Cup

Zwölf Springerinnen des FCL konkurrierten mit neun weiteren Vereinen im Brezel-Cup – und räumten bei der Medaillenvergabe kräftig ab.

LengdorfAnstrengen, Abwarten, Abräumen – so verlief der Brezel-Cup im Rope Skipping für das Team der Crazy Skippies vom FC Lengdorf. Im städtischen Werner-von-Siemens-Gymnasium in München-Neuperlach konkurrierten zwölf Springerinnen des FCL in verschiedensten Disziplinen mit neun weiteren Vereine aus Deutschland und Ungarn. Und die Lengdorfer räumten bei der Medaillenvergabe kräftig ab.

Zunächst ging es in den Einzelkategorien an den Start, um bei „30 Sekunden Speed“ Geschwindigkeit zu zeigen beziehungsweise bei „180 Sekunden Speed“ die Ausdauer unter Beweis zu stellen. Von Anfangsnervosität, die bei einigen Mädchen ein paar Hänger verursachte, war bei der neunjährigen Magdalena Maier nichts zu sehen, als sie sich gleich zu Beginn mit 136 Sprüngen die erste Silbermedaille sicherte.

Im Anschluss konnten bei der Drei-Minuten-Variante fast alle Crazy Skippies persönliche Bestleistungen erzielen. Die Schwestern Johanna und Luisa Wimmer beispielsweise erreichten jeweils einen hervorragenden Wert knapp über 700 Zähler.

Mit neuem Schwung ging es anschließend in die Mannschaftskategorien. Zu Beginn mussten die Rope Skipper in Paaren das Double Under absolvieren, wobei das Seil während eines Sprungs doppelt unter den Füßen hindurchgeschwungen werden muss.

Trotz eines leicht verzögerten Wechsels der Sportlerinnen schafften Johanna Wimmer und Julia Heß 146 Punkte in einer Minute, was sich am Ende als Tagesbestwert aller Altersklassen herausstellen sollte.

Nun ging es in Viererteams auf die Wettkampffläche. Nacheinander war wieder für jeweils eine halbe Minute der schnelle Laufschritt übers Stahlseil gefragt, welcher als Speed bezeichnet wird. Auch hier bewiesen die beiden Lengdorfer Gruppen ihr Können und landeten bei den Neun- bis Zehnjährigen sowie den 15- bis 18-jährigen auf dem ersten Platz.

Schließlich hieß es noch einmal die letzten Kräfte ballen, als die spannenden Double-Dutch-Wettkämpfe die anstrengende Meisterschaft, die vom TSV Waldtrudering ausgerichtet wurde, abrundeten. Hier kam es insbesondere auf reibungsloses Teamwork an, da die Schwinger der beiden sich gegengleich bewegenden Seile das Tempo exakt auf den Springer in der Mitte anpassen müssen.

Obwohl einige Crazy Skippies zum ersten Mal in diesen Disziplinen antraten, konnten sie den Wettbewerb mit zufriedenstellenden Werten beenden. Jetzt aber war erst mal Warten an der Reihe, bevor Fans und Sportler bei der Siegerehrung um die Treppchenplätze zitterten.

Letztlich holte die Mannschaft 53 Medaillen, so dass die fünf begleitenden Trainerinnen und Kampfrichter Jana Morawietz, Verena Kiefinger, Andrea Raithel sowie Antonia und Maria Stangl gar nicht mehr aufhören konnten, aufgrund der Topleistungen ihrer Nachwuchsspringerinnen zu grinsen. 

Andrea Raithel

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