Starke Truppe: Erwachsene und Kinder spielen zusammen.
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Starke Truppe: Erwachsene und Kinder spielen zusammen.

Mega-Projekt mit 80 Mitwirkenden

Theaterverein Lengdorf im Tabaluga-Fieber

Gänsehaut ist garantiert: 80 Schauspieler,  Tänzer und Sänger bringen das berühmte Maffay-Musical  in Lengdorf und Erding auf die Bühne.

Lengdorf – Wenn an den kommenden Wochenenden der kleine grüne Drache Tabaluga die Herzen der Zuschauer verzaubert, liegen hinter den Schauspielern, Sängern, Musikern und Tänzern mehrere Monate Vorbereitung. Schließlich soll bei der Aufführung des Musicals „Tabaluga und das verschenkte Glück“ in Lengdorf und Erding alles sitzen.

Claudia Eichner, die Vorsitzende des Lengdorfer Theatervereins, hat bereits im April mit der Organisation begonnen. „Der kleine Drache hat mich nicht mehr losgelassen“, erzählt Eichner bei der ersten Gesamtprobe von Schauspielern, Tänzern und Musikern. Sie ist für Regie, Kostüme und Bühnenbild verantwortlich.

Bereits 2016 hat der Lengdorfer Theaterverein mit großem Engagement ein Tabaluga-Musical aufgeführt – eigentlich hätte Eichner also wissen müssen, was auf sie zukommt. Dass sich jetzt wieder alles um den kleinen Drachen dreht, dass inzwischen auch ihre beiden Kinder Felix und Romina als Nashorn, Biene und Schweinchen auf der Bühne stehen und Ehemann Bernhard hinter den Kulissen werkelt, hängt mit Eichners Begeisterung für die Botschaft der von Peter Maffay geschaffenen Figur zusammen. Nicht nur die Familie, auch der Theaterverein Lengdorf ist längst vom Tabaluga-Virus infiziert. „Ohne ein Team, das zusammenhält, würde das alles überhaupt nicht funktionieren“, ist die Regisseurin überzeugt.

Anders als bei der ersten Inszenierung hat Eichner die Rollen mit erwachsenen Darstellern aus ihrer Theatergruppe besetzt. Tabaluga etwa wird von Florian Brenner verkörpert, sein Gegenspieler Arktos von Reinhold Neugebauer. Christof Friedl, der in den Lustspielen des Theatervereins oft den Pfarrer mimt, ist der Pechvogel, Karola Rübensaal die Füchsin.

Einen roten Faden durch das Musical zieht wieder Magierin Andrea Taggruber. Darauf, dass bei dem Ballett jeder Schritt passt, achtet Laura Sawczuk. 30 Bühnenmäuse, genauer gesagt 29 Mädchen und ein Bub, tanzen als Mäuse, Vögel, Schweinchen und unzählige anderen Tiere, denen Tabaluga begegnet, über die Bühne. Jüngste Tänzerin ist die erst dreijährige Aurelia, die ältesten Tänzerinnen sind 13 Jahre alt.

In ihren bunten fantasievollen Kostümen seien die Kinder die eigentlichen Hauptdarsteller, sagt Eichner. Sie sorgen mit Eifer für den besonderen Reiz der Aufführung. Es wird auf zwei Bühnen gespielt, die durch einen Steg miteinander verbunden sind. So ist immer etwas los, auch längere Pausen für Umbauten können vermieden werden. Zu den insgesamt 80 Mitwirkenden auf und hinter der Bühne gehört auch der Unterstufenchor des Korbinian-Aigner-Gymnasiums in Erding. Regine Hofmann hat mit den 20 Sängern die Stücke einstudiert. Für die zweite musikalische Komponente sorgt die Lehrer-Schüler-Band unter der Leitung von Frank Ludwig. Für Gänsehautfeeling sind die Solisten Pit Landsberg sowie Andreas und Rosi Dahlmann verantwortlich.

Eichner, die auch eine Woche vor den Aufführungen noch kurzfristige Ideen umsetzt („Die kommen mir oft morgens, wenn ich nicht mehr schlafen kann“) hofft jetzt, dass sich viele Kinder und Erwachsene das Stück ansehen werden. „Karten bekommt man auch spontan an der Kasse“, sagt sie, wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Möglichkeit zur Reservierung unter E-Mail tv-lengdorf@web.de nützen.

Anne Huber

Die Vorstellungen:

„Tabaluga und das verschenkte Glück“ wird am jeweils am Samstag, 11., und Sonntag, 12. Januar, um 14 Uhr und 17 Uhr im Saal des Gasthofs Menzinger aufgeführt. Am Samstag, 18. Januar , ist es um 19 Uhr im Korbinian-Aigner-Gymnasium in Erding zu sehen.

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