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Alles nur Fake (v. l.): Die Bauchtänzerin (Robert Neugebauer) ist nicht echt. Bert (Reinhold Neugebauer), Kare (Florian Brenner) und Lorenz (Wolfgang Zimmermann) sind trotzdem höchst entzückt.

Lengdorf 

Theaterverein: Turbulente frauenlose Tage

Der Theaterverein Lengdorf hat sein neues Stück „Endlich san d’Weiber furt“ präsentiert. 

Lengdorf Mit viel Spielfreude hat der Theaterverein Lengdorf sein aktuelles Stück aufgeführt. Unter der Regie von Claudia Eichner und Ellen Barnerssoi (Assistenz) brachten die Laiendarsteller in „Endlich san d’Weiber furt“ die Zuschauer kräftig zum Lachen.

Zwei Tage will der Lengdofer Frauenbund in Hamburg verbringen. Grünes Licht für die Freunde Bert (Reinhold Neugebauer), Kare (Florian Brenner) und Lorenz (Wolfgang Zimmermann), es in der frauenlosen Zeit richtig krachen zu lassen. Dass die Pläne der drei nicht aufgehen, versteht sich bei dem Luststück von Marianne Santl von selbst. Mit Einfallsreichtum kann das Trio zwar noch verhindern, dass ihnen ein schnapselnder Pfarrer (Christof Friedl) und dessen tugendhafte Schwester Theres (Irmi Renner) in die Quere kommen. Und auch Rita (Ellen Barnerssoi), Berts Schwägerin, wird erfolgreich vergrault.

Viel schwieriger ist es da schon, die Stripperin zu engagieren, die die richtige Würze in den Männerabend bringt. Denn mit dem Internet haben es die drei nicht so. Wie gut, dass ihnen Simon (Robert Neugebauer) hilft. Dass der junge Mann sie kräftig ausnimmt und an der Nase herumführt, ahnen sie nicht.

Der Sohn des Hauses ist übrigens der einzige, der vom Ausflug seiner Mutter amourös profitiert. Während die drei Freunde immer betrunkener werden, lädt er seine Freundin (Johanna Huber) aufs Zimmer ein. Doch weil bei den Dreien etwas ganz anderes passiert als geplant, müssen sich am Ende sogar ihre Ehefrauen Renate und Irmi (Rosemarie Huber und Andrea Taggruber) bei ihnen entschuldigen.

Großen Applaus gab es für Irmi Renner, die den Wandel von der strengen Betschwester zur Schnapsleiche überzeugend darstellte. Auch alle anderen Darsteller heimsten viel Beifall ein. Pfiffige Ideen, wie die Tüte der neu eröffneten Lengdorfer Bäckerei (eine Laienbühne braucht sich um product placement nicht zu kümmern), oder der Hinweis, dass in der Nachbargemeinde Isen „Sodom und Gomorrah“ herrschen, sorgten für weitere Lacher. Anne Huber

Weitere Aufführungen

gibt es am Freitag und Samstag, 16./17. März, um 20 Uhr im Saal des Gasthauses Menzinger. Die Vorstellung am Sonntag, 18. März, beginnt bereits um 15 Uhr.

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