Vom Erfolg der FPD beflügelt sind (v. l.) der Dorfener Ortsvorsitzende Daniel Röder, Wirtschaftsminister Martin Zeil, Kreisvorsitzende Nadja Parthier, Dietmar Woikowski und Tobias Thalhammer (MdL). Foto: weingartner

Liberale sehen sich selbst als Hoffnungsträger

Dorfen - Nach dem Erfolg der FDP bei der Landtagswahl sind die Freidemokraten Hoffnungsträger bei wichtigen Projekten wie dem Schienenausbau München – Freilassing oder der A 94. Das erklärten Spitzenvertreter der Liberalen bei der Kreishauptversammlung in Dorfen.

Die FDP-Landtagsabgeordnete und Mediensprecherin Julika Sandt berichtete über den Koalitionsvertrag mit der CSU. Als vordringliches Projekt werde die Verbesserung der Schienenanbindung des Chemiedreiecks gesehen. Das sei auch für den Landkreis Erding und besonders Dorfen sehr wichtig. Die Finanzfrage sei aber allerdings immer noch nicht geklärt.

Der frühere Dorfener FDP-Stadt- und Kreisrat Peter Breth forderte, dass hier der neue liberale Wirtschaftsminister Martin Zeil Druck machen müsse. Die CSU habe in der Regierung Jahrzehnte nur geredet, aber nichts erreicht. Jetzt liege die Hoffnung beim Bahnausbau auf der FDP. Zur A 94-Isentaltrasse kritisierte Breth die Grünen. Die hätten lange mit der SPD in der Bundesregierung gesessen und „nix gemacht“. Politisch sei es „nur der Verdienst der FDP, dass der Trassenvergleich noch offen ist“.

Bei der Wahl zu den Delegierten zur Landesvertreterversammlung für die Europawahl wurden Kreisvorsitzende Nadja Parthier, Dietmar Woikowski und Christian Bangert nominiert. Delegierte beim Bezirksparteitag für die Bundesvertreterversammlung sind der Dorfener Ortsvorsitzender Daniel Röder und Bangert. Zum Europabeauftragten des Kreisverbandes wurde ebenfalls Christian Bangert gewählt. (prä)

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