An der Spitze der Aktiven stehen nun Ludwig Denk (l.) und Sascha Elsner. fkn

Ludwig Denk ist der neue Kommandant

Langenpreising - 18 Jahre lang stand Hans Kaspera an der Spitze der Feuerwehr Langenpreising. Zur Neuwahl trat er nicht mehr an. Ludwig Denk ist sein Nachfolger.

Die Feuerwehr Langenpreising hat ein neues Kommandanten-Duo: Der bisherige Vize Ludwig Denk löste Hans Kaspera ab, der nach 18 Jahren nicht wieder kandidierte. Zum zweiten Kommandanten wählte die gut besuchte Hauptversammlung Sascha Elsner.

Denk gehört zu den aktivsten Feuerwehrkameraden überhaupt in Langenpreising. So wunderte sich Kaspera schon im vergangenen Jahr, wie sein damaliger Vize bei Einsätzen so präsent sein könne. Elsner führte bisher den Fachbereich Atemschutz.

Die Belastung der Feuerwehr Langenpreising ist weiterhin hoch. In seinem Bericht listete Kaspera 130 Einsätze auf, von denen 78 auf die First Responder entfielen (2014: 100). Die ehrenamtlichen Ersthelfer der Feuerwehr sind also mit der neuen Rettungswache im Ort nicht überflüssig geworden.

Die Feuerwehr kann auf 74 Aktive zählen. Die Freiwilligen hatten im vergangenen Jahr vier Brände zu löschen, 21 Mal zu Verkehrsunfällen auszurücken, vier Keller auszupumpen und zwei Mal Tieren in Gefahr zu helfen. Zwei Mal traten je zwei Gruppen zu Leistungsprüfungen an. Insgesamt hat die Feuerwehr 3450 Stunden Dienst für die Allgemeinheit geleistet. Das liegt im Durchschnitt der vergangenen Jahre, die 5000 geleisteten Stunden im Jahr 2013 waren durch das Pfingsthochwasser ein statistischer Ausreißer.

Die Neuwahl des Kommandanten war eine Zäsur. Kaspera listete auf, was in den vergangenen 18 Jahren passiert war: So sei das alte LF8 durch ein LF16/12 ersetzt worden, die First-Responder-Gruppe entstand unter seiner Leitung, das Gerätehaus wurde um eine fünfte Garage erweitert, die Tore ersetzt, eine Höhensicherungsgruppe aufgebaut, ein Mehrzweckfahrzeug beschafft. Er übergebe an seinen Nachfolger eine Feuerwehr, die „in Schuss ist“. Kasperas Dank ging an den anwesenden Altbürgermeister Rudi Weiß sowie an die amtierenden drei Bürgermeister.

Die Zahl der Atemschutzgeräteträger hat sich erhöht, die Ausrüstung konnte ergänzt werden. Bei sechs Einsätzen wurden die Atemschutzgeräte auch gebraucht. Mit zwei Neuzugängen ist die Gruppe Höhensicherung zwölf Mitglieder stark, die Markus Steiner führt.

Die Jugendfeuerwehr hat wieder zugelegt und erreicht erneut Klassenstärke: 22 Mitglieder hat sie jetzt, nach 17 Ende 2014. Jugendleiterin Natalie Kienmüller-Stadler kündigte an, dass die Nachwuchstruppe heuer zur Deutschen Jugendleistungsprüfung antreten werde. Bürgermeister Peter Deimel schloss die Versammlung mit einem Lob: „Es ist toll, wenn man eine solche Feuerwehr hat.“

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