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Mit einem Teleskopkran wurde der Ottenhofener Maibaum abgeladen und auf seinen vorläufigen Platz gehoben.  

Der Ottenhofener Maibaum ist da

1,5 Tonnen schwer und scharf bewacht

Mit einem Kran eingeflogen kam der Ottenhofener Maibaum. 

Ottenhofen – Wer den Ottenhofener Maibaum klauen will, braucht einen mittelschweren Kranwagen, enormes Geschick und noch mehr Glück: Das 1,5 Tonnen schwere und knapp 30 Meter lange Traditionsstangerl liegt eingekeilt zwischen einer Halle und dem Maibaumstüberl und kann diesen Platz nur auf dem Weg wieder verlassen, auf dem es dorthin gekommen ist – nämlich auf dem Luftweg. Dennoch wird es in den kommenden zweieinhalb Wochen scharf bewacht.

Am Donnerstag kam der Maibaum, den zum dritten Mal Michael Weber aus Hohenlinden gestiftet hat, begleitet von allen Feuerwehrfahrzeugen und einer starken Mannschaft der Brandlöscher auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus an, wo auch der Kranwagen vorfuhr. Dieser hob, von vielen Schaulustigen begleitet, den Baum von dem Fahrzeug und mit viel Geschick über die Bäume hinweg.

Am 1. Mai wird der Baum, der dann etwa 28 Meter haben wird, von allen Ottenhofener Vereinen gemeinsam aufgestellt, und zwar traditionell von Hand, wie Peter Lang von den Eichenlaub-Schützen hervorhob, bei denen heuer die Federführung liegt. Sie haben auch das Maibaumstüberl organisiert, das, wie berichtet, mit einem großen Programm betrieben wird. Gebaut wurde es 2008 und im Jahr 2013 auf jetzt maximal 70 Plätze erweitert.   

Klaus Kuhn

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