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Im Drogenvollrausch hat am Dienstagmorgen ein Mann eine Geiselnahme mit drei Täter und einer bereits erschossenen Person gemeldet.
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Im Drogenvollrausch hat am Dienstagmorgen ein Mann eine Geiselnahme mit drei Täter und einer bereits erschossenen Person gemeldet.
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Im Drogenvollrausch hat am Dienstagmorgen ein Mann eine Geiselnahme mit drei Täter und einer bereits erschossenen Person gemeldet.
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Im Drogenvollrausch hat am Dienstagmorgen ein Mann eine Geiselnahme mit drei Täter und einer bereits erschossenen Person gemeldet.
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Im Drogenvollrausch hat am Dienstagmorgen ein Mann eine Geiselnahme mit drei Täter und einer bereits erschossenen Person gemeldet.
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Im Drogenvollrausch hat am Dienstagmorgen ein Mann eine Geiselnahme mit drei Täter und einer bereits erschossenen Person gemeldet.

Großalarm in Erding

Mann meldet im Drogenrausch Geiselnahme und Mord

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Erding - Dramatische Momente am Dienstag in der Erdinger Parksiedlung: Ein 19-Jähriger meldete bei der Polizei eine Geiselnahme durch drei Unbekannte. Seine Mutter sei erschossen worden. Daraufhin rückte ein Großaufgebot zur Dachauer Straße aus. Das Attentat entpuppte sich als Fehlalarm.

Das Unheil in dem Mehrfamilienhaus an der Dachauer Straße in Erding nahm bereits am frühen Morgen seinen Lauf. Ein Nachbar berichtet der Heimatzeitung, dass ein Mann seit 6 Uhr morgens laut herumgebrüllt habe. Kurz nach 10 Uhr drohte die Lage dann zu eskalieren.

Der Mann rief bei der Polizei an und teilte mit, in seinem Haus finde soeben eine Geiselnahme statt. Drei unbekannte Täter seien in die Wohnung eingebrochen und hätten seine Mutter erschossen.

Daraufhin wurde Großalarm ausgelöst. Sämtliche verfügbaren Streifen rasten in die Parksiedlung. Auch zivile Kräfte und Spezialisten der Mordkommission rückten aus. Den Einsatz leitete der Erdinger Inspektionsleiter, Polizeirat Anton Altmann.

Als mutmaßlicher Tatort entpuppte sich ein Apartment im zweiten Stock unter dem Dach eines Mehrfamilienhauses. Das gesamte Areal wurde vorsorglich abgeriegelt.

Die ersten Beamten, die eintrafen, traten mit Waffen im Anschlag und in Schutzwesten die Holztüre ein. Im Inneren konnten sie aber keinen Geiselnehmer entdecken. Auch die Suche nach der angeblich erschossenen Frau verlief ergebnislos. Im Gegenteil, in der Wohnung befand sich nur die völlig ahnungslose Mutter des Anrufers.

Vom ihm selbst fehlte jede Spur. Wenig später tauchte er völlig unvermittelt auf der Wache auf. Der 19-Jährige stand Altmanns Angaben zufolge schwer unter Drogen. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Drogenabhängige im Rausch oder aus einer Wahnvorstellung heraus den Überfall und die Bluttat eingebildet hat. Seine Sucht ist amtsbekannt.

Auf der Wache wurde er verhört und danach wegen Eigen- und Fremdgefährdung in die Psychiatrie in Taufkirchen eingeliefert.

Der Großeinsatz konnte gegen 11 Uhr abgeblasen werden. Beamten hatten teils mit Maschinenpistolen auf der Dachauer Straße sowie auf der Liegnitzer- und Gleiwitzerstraße patrouilliert. Das Gebäude war umstellt. Vorsorglich war auch das Rote Kreuz alarmiert worden, das mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst vertreten war, aber nicht eingreifen musste.

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