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Das Bauernhausmuseum des Landkreises ist ein beliebter Treffpunkt. Nun soll die Einrichtung in Erding beträchtlich aufgewertet werden.

Millioneninvestition in Erding

Bauernhausmuseum wird aufgewertet

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Erding - Der Landkreis investiert den nächsten Jahren weit über eine Million Euro in sein Bauernhausmuseum in Erding. Das Ziel ist eine deutlich höhere Attraktivität.

1,5 Millionen Euro wird allein die Versetzung eines Bauernhauses aus dem 17. Jahrhundert von Pesenlern nach Erding kosten. 700 000 Euro stehen im Kreishaushalt 2017, der am Montag um 14 Uhr verabschiedet wird. Das Gemäuer wird abgetragen und wieder neu aufgebaut. Diesen Kraftakt will Landrat Martin Bayerstorfer nutzen, um das Museum insgesamt aufzuwerten.

In der Jahrespressekonferenz am Freitag erklärte der CSU-Politiker, dass das Anwesen durch den Umzug seinen Denkmalcharakter verliere. Hinzu komme, dass das Anwesen nicht vollständig erhalten sei. „Wir planen einen Anbau“, sagte der Kreischef. In dem solle nicht nur ein neuer Verkaufsraum für den Bauernmarkt realisiert werden, sondern endlich auch die moderne, behindertengerechte WC-Anlage. Die dafür erforderlichen 100 000 Euro standen bereits im Haushalt für dieses Jahr.

Zudem schwebt Bayerstorfer vor, den Eingangsbereich neuer und gefälliger zu gestalten. „Dann wird es in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege auch ein neues Nutzungskonzept geben“, versprach er.

Weiter berichtete Bayerstorfer, dass es einen neuen Schülerrekord an den Bildungseinrichtungen in Trägerschaft des Landkreises gebe. „Derzeit sind es exakt 8934 Mädchen und Buben“, berichtete er. Dabei handle es sich um die Schüler der Realschulen, Gymnasien, der Landwirtschaftsschule, der Förderzentren in Erding und Dorfen sowie der Kreismusikschule. Nicht eingerechnet sind seinen Angaben zufolge die Schüler der Pflegeschulen des Klinikums und der Realschule Oberding, für die die dortige Gemeinde zuständig sei. Für die Schulsozialarbeit an den eigenen Schulen stünden im Haushalt 125 000 Euro. Mit 130 000 Euro würden Grund- und Mittelschulen unterstützt. Weitere Gelder steuerten die Kommunen als Träger und der Staat bei. Offene und gebundene Ganztagsangebote fördere der Kreis mit 261 500 Euro – nach Angaben Bayerstorfers eine weitere Rekordsumme. Die Gesamtkosten für die Schulen bezifferte er mit knapp 15 Millionen Euro.

Zwei Kreisstraßen sollen 2017 saniert werden – die ED 4 Kirchötting-Hörlkofen (320 000 Euro) und der Geh- und Radweg an der ED 5 zwischen Notzing und Moosinning (360 000 Euro). An der ED 20 ist zwischen Walpertskirchen und Buch ein Geh- und Radweg geplant. Auf der ED 24 bei Gaden steht der Neubau der Semptbrücke an.

Bayerstorfer betonte, man halte an dem Ziel fest, entlang aller Kreisstraßen Geh- und Radwege zu bauen. Die Gemeinden kümmerten sich um die Grundstücke, der Kreis baue. Das Radwegenetz sei mittlerweile 60 Kilometer lang. Allein in den vergangenen zehn Jahren sei es um 26 Kilometer gewachsen.

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