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Premiere beim Christbaumweitwurf: Erstmals durften heuer auch die Kleinsten ihr Glück am Nadelbaum versuchen – freilich mit einem deutlich kleineren Exemplar als die Erwachsenen.

Mooseisen Eichenried 

Schon die Kleinsten lassen Bäume fliegen

Mit einer ungewöhnlichen Tradition verabschiedeten sich die Eichenrieder von der Weihnachtszeit. Zahlreiche Besucher waren zum Birkenringstadion gekommen, um Christbäumen beim Fliegen zuzusehen.

Eichenried – Zum fünften Mal hatte der Verein Mooseisen Eichenried zum Christbaumweitwurf geladen. 24 jeweils drei Mann starke Mannschaften, insgesamt 72 Werfer, ließen es sich nicht nehmen, Kraft, Talent und Taktik zu zeigen. Vor zahlreichen Zuschauern konnten den ganzen Abend lang fliegende Christbäume bestaunt werden.

Eigentlich widmen sich die Vereinsmitglieder das ganze Jahr über dem Hufeisenweitwurf. Doch zum Jahresbeginn soll es etwas Besonderes sein. Dementsprechend professionell ziehen die Wurftalente das Christbaumweitwerfen Jahr für Jahr auf.

Wie bei den Wettkämpfen mit dem Hufeisen, wurden die Teilnehmer auch dabei nach Geschlechtern getrennt. Die Männer hatten mit einem deutlich größeren Baum zu kämpfen. Auch der dritte Bürgermeister von Moosinning, Werner Fleischer, versuchte dabei sein Glück und brachte es auf 4,06 Meter.

Zum ersten Platz in der Einzelwertung der Männer reichte das noch lange nicht. Mehr als doppelt so weit warf Michael Stöckel den Baum – und sicherte sich mit 8,74 Metern Gold. Auf Rang eins schaffte er es auch in der Teamwertung – gemeinsam mit Georg Semegi und Richard Fuchs als die „3 Eisernen“ und zusammen 23,72 Metern. Stefan Huber, Florian Kübelsbeck und Florian Bauer folgten als „Stadtbekannte Unruhestifter“ mit 23,04 Metern auf Platz zwei, die „3 Eisbären“ Adolf Dreiseitel, Mario Hieber und Alfred Zehetmeier mit 22,78 Metern auf Platz drei.

Bei den Frauen ergatterten den ersten Platz die „Vierergrabenmadln“ Nadine Borgo, Petra Borgo und Julia Hieber mit insgesamt 16,01 geworfenen Metern. Die „3 Sternschnupperl“ Rosi Kressirer, Jenny Möcks und Andrea Hofer belegten Platz zwei mit 15,56 Metern, die „Rewe-Mädels“ Christina Brunold, Kristin Adam und Christina Jendrisek schafften es mit 14,06 Metern auf Platz drei. Die Einzelwertung der Frauen konnte Jenny Möcks mit 6,93 Metern für sich entscheiden.

Einen deutlich kleineren Baum bekamen die Kinder. Erstmalig durften sie sich auf der Gaudi-Wurfbahn austoben. „Gar nicht so schwer“, fand die neunjährige Viola Döllel aus Eichenried. Drei Meter weit hat sie den Baum fliegen lassen. Und auch Lea Adam (8, Eichenried) war mit ihren 1,95 Metern zufrieden. „Ich habe mir gedacht, dass das bestimmt Spaß machen muss. Deshalb habe ich es ausprobiert“, erzählte sie.

Von Julia Adam

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