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Das Schulhaus in Eichenried: Es soll in den kommenden Monaten saniert werden.

Das Jahr 2017 in Moosinning

Baustelle Grundschule

Zwei Themen werden die Gemeinde Moosinninger heuer vor allem beschäftigen: die langersehnte Ortsumgehung und die Kinderbetreuung.

Moosinning Die geballte Kraft der Gemeinde Moosinning ist im laufenden Jahr vor allem in Sachen Ortsumgehung gefragt, wie Bürgermeisterin Pamela Kruppa im Gespräch mit der Heimatzeitung betont. Seit 2016 befindet sich die Umfahrung der Bundesstraße 388, die direkt durch Moosinning und Eichenried führt, im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans.

Notwendige Umgehung

„Das ist etwas, das schon seit der Eröffnung des Flughafens im Erdinger Moos notwendig gewesen wäre. Jetzt geht es in die richtige Richtung. Das sollte wirklich oberste Priorität genießen“, ist Kruppa überzeugt. Sie will den Baubeginn der Ortsumgehung in den kommenden Monaten vorantreiben. „Demnächst steht ein Termin mit der obersten Baubehörde an. Dabei wird die weitere Vorgehensweise besprochen“, sagt die Gemeindechefin.

Mit Kosten für die Kommune rechnet sie nicht. Allerdings erklärt sich Kruppa bereit, unterstützend bei den Grundstücksverhandlungen mitzuwirken. „Ich denke, dass das Thema Grundstücke schwierig werden könnte, aber ich hoffe auf die Bereitschaft unserer Gemeindebürger“, sagt Kruppa. Sie ergänzt: „Schließlich sind sich zum Glück alle über die Trassenführung einig.“

Bereits im vergangenen Jahr haben sich die Gemeinderäte für das neue Konzept der Moosinninger Grundschule entschieden. Demnach sollen die ersten und zweiten Klassen im Schulhaus in Eichenried untergebracht werden, die Dritt- und Viertklässler besuchen die Moosinninger Schule.

Momentan teilen sich sämtliche Klassen das Moosinninger Schulhaus, denn in den kommenden Monaten soll das ausgelagerte Gebäude in Eichenried komplett saniert werden. „In den nächsten Wochen steht ein Ortstermin mit den Fachplanern an. Bis jetzt können wir noch nicht sagen, wann die Maßnahmen abgeschlossen sind“, erklärt Kruppa. Auch hinsichtlich der Kosten möchte sich die Bürgermeisterin noch nicht festlegen.

„Fakt ist, dass das tolle Vorteile mit sich bringt“, sagt Kruppa. So sollen die Räume, die Mensa und der Pausenhof speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Altersgruppen abgestimmt werden. Umstellen möchte man zudem auf das Konzept der Offenen Ganztagsschule.

„Im Prinzip ist das das Gleiche wie die bisher angebotene Mittagsbetreuung, allerdings übernimmt die Gemeinde die Beförderung“, weiß Kruppa. Zudem bestehe die Möglichkeit, Projekte vermehrt einzubinden und den Unterrichtsstoff am Nachmittag spielerisch zu vertiefen.

„Unsere Gemeinde wird wachsen“

Gedanken machen werden sich Kruppa und ihr Team zudem um zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Obwohl der AWO-Kindergarten am Fehlbach momentan erweitert wird und Platz für zwei zusätzliche Kindergarten- sowie eine Hortgruppe bieten soll, ist der Bedarf damit noch nicht gedeckt, wie Kruppa bedauert. „Unsere Gemeinde wird wachsen, also sollten wir davon ausgehen, dass wir weitere Maßnahmen in die Wege leiten müssen.“

Wie diese aussehen sollen, ist unklar, allerdings ist sich Kruppa sicher: „Dieses Thema wird uns intensiv beschäftigen.“

Julia Adam

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