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Den Ausführungen von Moosinnings Bürgermeisterin Pamela Kruppa lauschten die Mitglieder des CSU-Ortsverbands. Auch MdB Andreas Lenz (vorne, M.) war unter den Gästen. 

CSU-Neujahrsempfang Moosinning

Kruppa: „Endlich Konturen bei der längst fälligen Ortsumgehung“

Moosinning – Die Ortsumfahrung von Moosinning sowie die Kinder- und Schulbetreuung standen im Mittelpunkt der Rede von Bürgermeisterin Pamela Kruppa, die zum CSU-Neujahrsempfang ins Gasthaus Oberwirt geladen hatte.

„Endlich sind Konturen bei der längst fälligen Ortsumgehung zu sehen. Wir sind nun im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes“, freute sich die Gemeindechefin. „Demnächst haben wir den ersten konkreten Termin bei der Baubehörde in München, es geht also vorwärts.“ Auch finanziell sei das Projekt gesichert, dank tatkräftiger Unterstützung von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

Aber auch die Kinderbetreuung werde weiter ausgebaut, es gebe Ergänzungen beim Kindergarten St. Emmeram und am Fasanenweg. Im Ortsteil Eichenried bestehe, so Kruppa, noch eine Warteliste, doch weitere Plätz in St. Josef „sind möglich“.

Was die Grundschulen an den beiden Standorten angeht, hätten sich Gemeinde und Schulen darauf verständigt, die beiden ersten Klassen in Eichenried unterzubringen, dritte und vierte Klassen aber in Moosinning. Kruppa: „Diese Trennung bringt sowohl familiäre als auch pädagogische Vorteile.“ Und letztlich solle ein Schulhaus wie in Eichenried nicht leer stehen.

In ihren Dank an die Parteimitglieder schloss sie auch MdB Andreas Lenz mit ein, der eine Konferenz in Abu Dhabi abgesagt hatte – „dort wäre es jetzt sicher wärmer“. Der Abgeordnete der Kreise Erding und Ebersberg betonte, dass gerade der Landkreis Erding aus über 400 Kreisen in ganz Deutschland zur Nummer eins gewählt worden sei, was die Kriterien Lebensqualität und Sicherheit betrifft. Dafür lobte er besonders Landrat Martin Bayerstorfer, der feststellte, „dass auch ein Politiker Lob braucht“.

Der oberste CSU-Mann im Kreis erwähnte in seinem Grußwort, dass sich vor allem die Steuerkraft des Landkreises in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 50 Prozent erhöht habe. In keinem Bundesland werde mehr für Flüchtlinge getan als hier. Und er verteidigte einmal mehr den oft kritisierten Kommunalpass: „Aus vielen unschönen Erlebnissen in der Vergangenheit wissen wir, dass diese Entscheidung richtig war. Nur Bargeld auszuzahlen, ist für viele Flüchtlinge das falsche Signal.“

Umrahmt wurde der Neujahrsempfang von drei Musikern der Gruppe „Akkordeon and more“. Marcus Lenz mit seinem Cajon sowie die Akkordeon-Spielerinnen Karin Niedermeyer und Barbara Heilmaier unterhielten die Gäste. 

Friedbert Holz

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