Gemeinderat

Schulhaus: Eichenried fehlt nur ein Erstklässler

Eichenried – Ganz gut sieht es für die Bildung einer ersten Klasse in Eichenried aus. Auch wenn einige Eltern ihre Kinder lieber in Moosinning einschulen würden (wir berichteten), zeigt sich die Mehrheit kooperativ. Das hat eine Umfrage ergeben.

Für 17 Eichenrieder Erstklässler beginnt im September die Schulzeit. Da zwei Kinder am Ethik-Unterricht teilnehmen, der nur in Moosinning angeboten wird, bleiben 15 Mädchen und Buben in Eichenried. Drei von ihnen sollen in Moosinning eingeschult werden, so der Wunsch der Eltern. Die Mehrheit, so Bürgermeisterin Pamela Kruppa am Dienstag im Gemeinderat, würde die Kinder in Eichenried einschulen lassen. Für den Gemeinderat ein Lichtblick, denn ab einer Schülerzahl von 13 kann eine Klasse gebildet werden.

Helmut Scherzl (Bürgerschaft Eichenried) ist überzeugt: „Wir müssen an die Zukunft denken, denn da bekommen wir mit Sicherheit Zuwachs. Außerdem sollten die Eltern sich bewusst machen, dass Klassen mit wenigen Schülern mehr lernen. Viele wollen ja nach Moosinning, weil dort alles größer ist, aber das braucht es nicht.“ Auch Katrin Hennig (CSU) liegt der Bestand des Eichenrieder Schulhauses am Herzen: „Die Kindergärten sind voll. Wir werden in Zukunft wieder viele Schüler haben, die wir unterbringen müssen.“

Im Juni will der Gemeinderat einen Beschluss zur Klassenbildung fassen. Bis dahin soll juristisch geklärt werden, ob die Eltern, die ihr Kind nach wie vor in Moosinning einschulen möchten, die Entstehung einer ersten Klasse in Eichenried kippen können, oder ob deren Kinder die Eichenrieder Schule besuchen müssen.  ja

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