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Das Moosinninger Freizeitgelände im Fokus: In einem Workshop wurde eine Prioritätenliste der vielen Wünsche für das Areal erstellt.

Workshop zum Moosinninger Freizeitgelände

Ein Fahrplan für viele Wünsche

Moosinning – Die Ideen für die Gestaltung des Freizeitgeländes an der Fichtenstraße in Moosinning sind vielfältig. Nun gibt es auch ein Konzept, in dem steht, wann und wie sie umgesetzt werden können.

Zum zweiten Mal haben sich Mitglieder des Gemeinderats, Vereinsvertreter und Bürgermeisterin Pamela Kruppa zusammengefunden, um eine Struktur für die Weiterentwicklung des Moosinninger Freizeitgeländes zu erarbeiten. An Ideen mangelt es den Engagierten dabei nicht.

Ein Beachvolleyballfeld, eine Minigolfanlage, Grillzonen, eine Erweiterung der Liegewiese am Baggersee, größere Sportplätze, eine neue Mehrzweckhalle und ein neues Betriebsgebäude für die Vereine – die Wunschliste für das Gelände ist lang. Schritt für Schritt sollen diese Ideen umgesetzt werden. „Es ist uns gelungen, die einzelnen Dinge zu priorisieren und an die finanzielle Situation anzupassen“, berichtet Kruppa. So werden etwa die Mehrzweckhalle und das Betriebsgebäude für die Vereine langfristig, also in den nächsten zehn Jahren, verwirklicht.

Kurzfristig will man sich vor allem mit kleineren Arbeiten beschäftigen. „Eventuell werden wir die Parkplatzsituation am Baggersee in Angriff nehmen, da müssen wir allerdings die Haushaltsberatungen abwarten“, erklärt die Gemeindechefin. Auch dem FC Finsing wolle man so gut wie möglich entgegenkommen. „Der Verein wächst stetig und braucht dementsprechend mehr Platz“, begründet Kruppa diese Maßnahme.

Demnächst sollen Fachplaner das Konzept überarbeiten. Anschließend möchte es die Bürgermeisterin dem Gemeinderat vorlegen. „Ziel ist es einfach, die Wünsche visualisiert zu haben. Bei den Haushaltsberatungen können wir das Konzept dann immer zur Hand nehmen, und schauen, was als nächstes gemacht werden kann“, sagt Kruppa.

Vor allem unnötige Investitionen sollen dadurch vermieden werden: „Wir wissen dann genau, wo wir nicht mehr viel Geld in die Sanierungen stecken müssen, wenn sowieso in ein paar Jahren etwas anderes gemacht wird“, erklärt Kruppa.

Julia Adam

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