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Beim Absichern einer Unfallstelle auf der B388 wäre ein Soldat um ein Haar unter die Räder gekommen. Doch er reagierte geistesgegenwärtig.

Unfall auf der B388

Unfallstelle übersehen - Soldat bringt sich mit Sprung in Sicherheit

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Nur mit einem beherzten Sprung zur Seite konnte sich ein Soldat in Sicherheit bringen. Sonst wäre er am Montagmorgen in Eichenried von einem Auto erfasst worden.

Eichenried - Dabei wollte der 46-Jährige Erste Hilfe nach einem vorausgegangenen Unfall leisten. Die Erdinger Polizei berichtet, dass gegen 6.50 Uhr ein 25-Jähriger mit seinem Kleintransporter auf der B 388 von Ismaning kommend in Richtung Erding fuhr. Auf Höhe Zengermoos verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser kam nach rechts von der Fahrbahn ab und rammte einen Leitpfosten sowie mehrere Bäume. Dennoch konnte er dem Wrack unverletzt entsteigen.

 Der Soldat blieb hinter ihm stehen, um die Unfallstelle mit einem Warndreick abzusichern. Plötzlich bemerkte er hinter sich ein herannahendes Auto. Das steuerte ein 29 Jahre alter Erdinger. 

Der Bundeswehrangehörige sprang zu Seite. Der Wagen des Erdingers prallte gegen den des Soldaten. Dabei erlitt der Fahre einen Schock und ein Schleudertrauma. Der Rettungsdienst lieferte ihn ins Klinikum Erding ein. Den Gesamtschaden beider Unfälle beziffert die Polizei mit mindestens 25 000 Euro. Die Feuerwehr Eichenried regelte den Verkehr. ham

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