Angetreten zur Ehrung: Die beiden Bürgermeister Georg Nagler (vorne, r.) und Werner Fleischer (l.) mit den für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichneten (vorne, ab 2. v. l.) Sebastian Wutz, Ludwig Weinfurtner, Hans Erl (alle Moosinning) und Toni Pfanzelt (Eichenried). Auch (hinten, v. l.) die beiden Eichenrieder Kommandanten Franz Demmel und Martin Kuttenlochner sowie die beiden Moosinninger Kommandanten Sebastian Weinzierl und Stefan Nagler erwiesen den verdienten Kameraden die Ehre.
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Angetreten zur Ehrung: Die beiden Bürgermeister Georg Nagler (vorne, r.) und Werner Fleischer (l.) mit den für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichneten (vorne, ab 2. v. l.) Sebastian Wutz, Ludwig Weinfurtner, Hans Erl (alle Moosinning) und Toni Pfanzelt (Eichenried). Auch (hinten, v. l.) die beiden Eichenrieder Kommandanten Franz Demmel und Martin Kuttenlochner sowie die beiden Moosinninger Kommandanten Sebastian Weinzierl und Stefan Nagler erwiesen den verdienten Kameraden die Ehre.

Gemeinde Moosinning ehrt vier Feuerwehr-Kameraden für 40 Jahre aktiven Dienst

„Erfahrung und Ruhe sind wichtig“

  • Wolfgang Krzizok
    VonWolfgang Krzizok
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Vier verdiente Feuerwehrler hat die Gemeinde Moosinning für 40-jährigen aktiven Dienst geehrt. Hans Erl, Toni Pfanzelt, Ludwig Weinfurtner und Sebastian Wutz erhielten aus den Händen der beiden Bürgermeister Georg Nagler und Werner Fleischer Urkunde, Medaille, einen Geschenkkorb und einen guten Tropfen.

Moosinning – 2. Bürgermeister Fleischer blickte in seiner Laudatio auf die Geschichte der Feuerwehr zurück, „die keine Erfindung der Neuzeit ist, aber wichtiger denn je“. Er schlug dann einen Bogen zu den Geehrten, bei denen „die Familie oft in den Hintergrund getreten ist“. Denn die Aktiven seien nicht nur bei Einsätzen unterwegs, sondern müssten auch ständig üben und sich körperlich fit halten. Ein ganz wichtiger Faktor sei zudem die Kameradschaft in der Truppe, stellte Fleischer heraus, der sich noch dafür bedankte, „dass wir Gemeindebürger gut schlafen können“.

„Vielen Dank für die tollen Worte“, sagte Bürgermeister Georg Nagler, der sich eigentlich im Urlaub befindet, es sich aber nicht nehmen ließ, bei der Ehrung im Rathaus vorbeizuschauen, zumal er selbst aktives Feuerwehr-Mitglied ist. Ein Einsatz sei ihm besonders im Gedächtnis geblieben, erzählt er, nämlich als im Januar 1999 der Stangl-Saal in Flammen stand. Damals sei er noch „ein relativ junger Feuerwehrmann“ gewesen. Besonders beeindruckt habe ihn „die tolle Zusammenarbeit aller Feuererwehren“. Er lobte die Kooperation der Wehren aus Moosinning und Eichenried und stellte zufrieden fest: „Da gibt es keine Konkurrenzkämpfe.“ Wie Fleischer bedankte auch er sich bei den Aktiven dafür, „dass ihr so viel Zeit investiert“, und er versprach den Feuerwehren: „Die Gemeinde scheut keine Investitionen – was wir brauchen, das kaufen wir.“

Eichenrieds Kommandant Franz Demmel gratulierte den Geehrten zu einer „sehr respektvollen Leistung. Da hängt wahnsinnig viel dran.“ Die jungen Feuerwehrler würden heutzutage zwar viel mehr Ausbildung genießen, aber er stellte klar: „Ausbildung ist das eine – aber Erfahrung und Ruhe sind wichtig.“ Gerade die älteren und erfahrenen Kameraden seien eine „riesen Unterstützung“.

„Beeindruckend“ fand auch Moosinnings Kommandant Stefan Nagler die Leistung der Geehrten. Er selbst sei erst „seit kurzer Zeit in einer Führungsposition“, und er meinte anerkennend in Richtung von Erl, Pfanzelt, Weinfurtner und Wutz: „Ich habe noch viel zu lernen.“

wk

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