Entlang der Friedhofsmauer führt der neue Fluchtweg, der für die Grundschulerweiterung nötig ist.
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Entlang der Friedhofsmauer führt der neue Fluchtweg, der für die Grundschulerweiterung nötig ist.

Genehmigung ist da

Erweiterung der Grundschule Moosinning: Der Bau kann beginnen

  • Wolfgang Krzizok
    vonWolfgang Krzizok
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Die Erweiterung der Grundschule Moosinning schreitet voran. Jetzt kann die Ausschreibung starten, der Bau kann bald beginnen. 

Moosinning – Die Erweiterung der Grundschule Moosinning schreitet voran. Jetzt kann mit der Ausschreibung begonnen werden. Das berichtete Architekt Markus Heilmaier in der Gemeinderatssitzung. Läuft alles nach Plan, wird der Bau zum Schuljahr 2021/22 fertig.

2,9 Millionen Euro sind für die Erweiterung der Grundschule vorgesehen – verteilt auf die Jahre 2019 bis 2021. „Was die Schülerzahlen betrifft, so werden die bestehenden acht Klassenzimmer in den nächsten Jahren nicht mehr ausreichen, vermutlich wird man neun Klassen konstant erreichen“, berichtete Heilmaier.

Im Erweiterungsbau sollen vier neue Klassenzimmer entstehen, wenngleich man „mehr und mehr zu so genannten Lernlandschaften übergeht“. Schulleiter Markus Pfanzelt tendiere ohnehin zu „untergliederten Einteilungen und dass alles mehr oder weniger flexibel ist“, erklärte der Architekt.

Im April 2019 sei der Bauantrag gestellt worden. Ein Problem habe es beim Brandschutz aus dem Jahr 2015 im hinteren Gebäude gegeben. „Der war mangelhaft“, stellte Heilmaier fest. Jetzt habe man zwei neue Rettungswege vorgesehen und eine zweite Feuerwehr-Zufahrt. Einer der Fluchtwege führe hinter der Sporthalle zu einer kleinen Tür zum Friedhof. Diese sei stets geöffnet, erklärte der Architekt. Das sei mit dem Pfarrer so abgesprochen.

Seit vorletzter Woche liege nun die Baugenehmigung vor: „Jetzt können wir in die Ausschreibungsphase gehen“, konstatierte Heilmaier. Die Ausführungsplanung stehe soweit, betonte er und stellte fest: „Die Corona-Krise hat uns eine Erleichterung gebracht.“ Da nämlich die Regierung die Richtlinien wegen der Krise geändert habe, „können wir nun bis zu einer Summe von einer Million Euro beschränkt ausschreiben“.

27 Gewerke müssen ausgeschrieben werden, in den nächsten Tagen werden die Firmenlisten erstellt. „Wir sind an kein Genehmigungsverfahren mehr gebunden“, betonte Heilmaier. Was den Zeitplan betrifft, „so ist unser Ziel, dass wir den Rohbau heuer noch hinstellen können, dann werden wir pünktlich zum Schuljahr 2021/22 fertig“, blickte der Architekt voraus, woraufhin Bauamtsleiterin Gabriele Müller ergänzte: „Der Schulleiter braucht den Anbau im Sommer 2022.“

Auf die Frage, ob es nicht sinnvoll sei, einen zweiten Sammelplatz anzulegen, entgegnete der Architekt: „Ein Sammelplatz ist Vorschrift, denn die Lehrer müssen ja kontrollieren, ob alle Schüler da sind.“ Das wäre bei zwei Plätzen an unterschiedlichen Orten problematisch.  

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