Handy am Ohr, Goldketten um den Hals und aus dem Hemd quellendes Brusthaar: Marianne Auerweck mimte im Sketch den Lebemann. Auch die Stammtisch-Witze von Gabi Fux, Gerlinde Schmid und Maria Gunderlach kamen sehr gut an. 
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Handy am Ohr, Goldketten um den Hals und aus dem Hemd quellendes Brusthaar: Marianne Auerweck mimte im Sketch den Lebemann. Auch die Stammtisch-Witze von Gabi Fux, Gerlinde Schmid und Maria Gunderlach kamen sehr gut an. 
Sexy Performance: Den Sommerhit 2017 schlechthin brachten (v.l.) Bettina Humplmair, Maria Gunderlach und Monika Erl auf die Bühne.
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Sexy Performance: Despacito, den Sommerhit 2017, brachten (v.l.) Bettina Humplmair, Maria Gunderlach und Monika Erl auf die Bühne.
Despacito“ auf Bairisch: die Version von DeSchoWieda mit Monika Gruber (Bärbel Humplmair, M.) in der Playbackshow.
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Despacito“ auf Bairisch: die Version von DeSchoWieda mit Monika Gruber (Bärbel Humplmair, M.) in der Playbackshow.
Ein halbes Dutzend Geister machte zu „Ghostbusters“ den Daimerwirt unsicher.
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Ein halbes Dutzend Geister machte zu „Ghostbusters“ den Daimerwirt unsicher.
Beim Song „Ghostbusters“ durfte freilich auch Obergeist Slimer nicht fehlen. Er mischte sich unters Publikum.
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Beim Song „Ghostbusters“ durfte freilich auch Obergeist Slimer nicht fehlen. Er mischte sich unters Publikum.
Beim Song „Ghostbusters“ durfte freilich auch Obergeist Slimer nicht fehlen. Er mischte sich unters Publikum.
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Beim Song „Ghostbusters“ durfte freilich auch Obergeist Slimer nicht fehlen. Er mischte sich unters Publikum.
Chartsmasher „Katchi“ war einer der Hits in der Playbackshow.
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Chartsmasher „Katchi“ war einer der Hits in der Playbackshow.
Das berühmte Musical „Sister Act“ war die Vorlage für diesen Auftritt in der Playbackshow.
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Das berühmte Musical „Sister Act“ war die Vorlage für diesen Auftritt in der Playbackshow.

Faschingskränzchen in Moosinning 

Hochstimmung bei Sketch, Striptease und Säcketanz

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Moosinning – Wenn das Alter keine Rolle spielt und die Damen ausgelassen feiern, dann hat die Gemeinschaft Katholischer Frauen Moosinning zum Weiberfasching eingeladen. Das Faschingskränzchen lockte am Freitag rund 140 Besucherinnen in den Daimerwirt.

Das Publikum ist immer bunt gemischt – vom Teenager bis zur Seniorin, von den Töchtern der Faschingsdamen bis zur ältesten Besucherin, die mit über 80 Jahren noch mitfeiert. Dieser Mix ist es, der das Faschingskränzchen so besonders macht, sagt Vorsitzende Heidi Görl. Das und die Einlagen, die sich die Damen jedes Jahr aufs Neue einfallen lassen. Gerlinde Schmid studiert mit ihnen die Auftritte ein. Bereits im Herbst treffen sie sich, um die Programmpunkte festzulegen. Dann wird im Pfarrheim fleißig geprobt.

Neben Schmid, die durchs Programm führte und auch selbst auf der Bühne stand, wirkten Marianne Auerweck, Ingrid Bies, Emi Erl, Monika Erl, Gabi Fux, Maria Gunderlach, Silke Hilger, Ingrid Huber, Bärbel Humplmair, Helga Humplmair, Bettina Humplmair, Inge Killi und Karin Neumeier mit. In einem selbst geschriebenen Sketch luden Gunderlach, Fux, Auerweck und Schmid an den Männer-Stammtisch ein. Mit Ironie und witzigen Sprüchen debattierten die „Herren“ über Adventskalender mit Erwachsenen-Spielzeug, den anstehenden Oktoberfestbesuch „ohne die Weiber“ und deren Schlafstörungen, wobei „das Böse ja eh nie schläft“, wie sie sich einig waren.

Ein Highlight des Abends war die Playbackshow. Ob ein Song aus dem Musical Sister Act, Chartsmasher „Katchi“ oder der Sommerhit 2017 „Despacito“ – in der Originalversion und dem bairischen Cover von DeSchoWieda mit Monika Gruber: Die Damen zeigten vollen Körpereinsatz. Der war besonders bei „Striptease“ von Zwoaraloa gefragt, zu dem Auerweck zumindest teilweise die Hüllen fallen ließ. Herrlich auch Fux mit ihrer Version von Trude Herrs „Ich will keine Schokolade“, bevor zu „Ghostbusters“ fast ein Dutzend Geister sein Unwesen im Saal trieb, inklusive grünem Slimer und Geisterjäger. Zum Finale um Mitternacht traten dann fast alle Damen beim Säcketanz nochmals vors Publikum.

Zwischen den Einlagen sorgte DJ Stefan Huber mit Partymusik für Stimmung bei den Besucherinnen, die sich wieder fantasievoll verkleidet hatten. Traditionell gibt es in Moosinning einige Gruppen, die geschlossen nach einem Motto kostümiert kommen. Da waren Punks mit Iro, Tattoo-Ärmeln und (Stoff)Ratte auf der Schulter ebenso zu sehen wie Christbäume inklusive Kugeln und Lichterkette sowie Außerirdische, von Kopf bis Fuß in Silber gehüllt.

Auch wer kein Kostüm hatte, war herzlich willkommen. Die Tanzfläche stürmten sie alle mit Freude, denn „Frauen unter sich feiern eben anders“, sagt Görl lachend. Wobei, komplett unter sich waren sie auch heuer nicht. Drei Männer durften den Saal betreten: DJ, Kameramann und Kellner.

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