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Verdiente Mitglieder wurden beim 110-jährigen Jubiläum der Wildschützen Eichenried geehrt (vorne, v. l.): Schützenmeister Hubert Scheckenhofer, Bürgermeisterin Pamela Kruppa, Heinrich Schröder, Renate Kreuzer, Josef Obermaier, Franz Priller, Richard Kressirer, Barbara Gruber und Sportreferent Georg Humplmair sowie (hinten, v. l.) Josef Maier, Albert Rinnagel, Thomas Fischer und Herbert Fischer. foto: vogel

Wildschützen Eichenried 

Ein ganz besonderes Geschenk zum 110. Geburtstag

Eichenried – Als ein „einmaliges und wunderbares Jubiläum“ bezeichnete Moosinnings Bürgermeisterin Pamela Kruppa das 110. Gründungsfest der Wildschützen Eichenried.

In ihrer Festrede im Gasthaus Stangl ging Kruppa auf die wichtigen Aufgaben der Schützen ein: bayerisches Brauchtum vermitteln und ein geselliges Miteinander pflegen. „Alle Generationen finden ihre Heimat im Schützenverein“, meinte die Gemeindechefin. Vereine wie die Wildschützen würden eine „Wertekultur“ vermitteln.

Das Vereinsleben sei „von Mitmenschlichkeit und Zuwendung“ geprägt. In diesem Zusammenhang verwies Kruppa auf ein „breit gefächertes soziales Engagement“. Der Verein stelle einen „Ort des Zusammenhalts mehrerer Generationen“ dar. Der Umgang mit Waffen erfolge mit „Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Wir brauchen solche Vereine wie euch“.

4. Gauschützenmeister Erich Bottesch überbrachte Glückwünsche zum Jubiläum und zeigte sich von Kruppas Ausführungen „beeindruckt“. Die Rede habe ihm „aus der Seele gesprochen“. Zudem nahm Bottesch die Ehrungen vor. Das Protektorzeichen der bayerischen Sportschützen als Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder wurde Barbara Gruber, Renate Kreuzer, Josef Mayer, Florian Herbst und Albert Rinnagel verliehen.

Bottesch appellierte an die Anwesenden, dem Schützenwesen weiterhin die Treue zu halten. Auch der erste Schützenmeister der Wildschützen, Hubert Scheckenhofer, nahm Ehrungen vor. Für 60-jährige Vereinszugehörigkeit zeichnete er Franz Priller und Josef Obermaier sowie für 50-jährige Vereinstreue Heinrich Schröder aus. Seit über 40 Jahren sind Herbert Fischer, Thomas Fischer und Richard Kressirer dabei.

Schützenmeister Helmut Scherzl vom Patenverein, den Eichenrieder Hubertusschützen, überreichte ein ganz besonderes Geschenk: eine Eichenscheibe mit 110 Ringen, die Sepp Weiler aus Eichenried gestaltet hatte. Das geschichtsträchtige Mitbringsel war von Hubert Drobny und Georg Scheckenhofer als Geschenk gestaltet worden. Die musikalische Umrahmung hatte die Blaskapelle Moosinning übernommen.  

 Vroni Vogel

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