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Gefährlicher Knotenpunkt: Dieser Bereich an der Pestkapelle, wo sich Erdinger, Neuchinger und Freisinger Straße kreuzen, ist einigen Moosinningern ein Dorn im Auge. Auch die Gemeindeverwaltung kennt die Pro blemstelle. 

Kreuzung von Erdinger, Neuchinger und Freisinger Straße 

Das Gefahren-Eck an der Pestkapelle

Eine Gefahrenquelle machen einige Moosinninger bei der Pestkapelle aus: Sie sehen vor allem für die Kinder ein Risiko im Kreuzungsbereich von Erdinger, Neuchinger und Freisinger Straße.

Moosinning – Einigen Anwohnern der Freisinger Straße in Moosinning ist der Verkehrsbereich zwischen Erdinger, Neuchinger und Freisinger Straße ein Dorn im Auge. Stellvertretend für einige Nachbarn bat Ulrich Hoffmann den Gemeinderat in der Bürgerversammlung um Veränderungen. Vor allem Bedenken um die Sicherheit ihrer Kinder treiben Hoffmann und einige weitere Eltern um.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der Bundesstraße B 388 und den ständig genutzten Einmündungen in die Freisinger und in die Neuchinger Straße sei es, trotz kleiner Verkehrsinsel, schwer, die Fahrbahn zu überqueren. „Natürlich sind an der Stelle auch viele Linksabbieger. Da ist es oft extrem schwer, eine Lücke zu finden, um die Straße zu überqueren“, schilderte Hofmann und ergänzte: „Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge ist nicht das Problem, sondern das hohe Verkehrsaufkommen. Zudem sind viele Schwertonner unterwegs.“

Der abgesenkte Bordstein an der Einmündung in die Freisinger Straße Richtung Notzing verschärfe den Brennpunkt. „Beim Abbiegen fährt der Schwerlastverkehr hier häufig drüber“, erzählte Hoffmann von seinen Beobachtungen. Er appellierte an Bürgermeisterin Pamela Kruppa (CSU) und die anwesenden Gemeinderäte, sich mit Lösungsmöglichkeiten zu beschäftigen. Vor allem, da aufgrund der Schulhausschließung in Eichenried generell viele Kinder unterwegs sein würden.

„Dass da bisher noch nichts passiert ist, ist lediglich ein glücklicher Zustand“, mahnte Hoffmann. Dass die viel befahrenen Straßen an der Stelle „unglücklich aufeinandertreffen“, ist Kruppa bewusst. Die Gemeinde selbst habe dort jedoch keinen Einfluss, da es sich um Bundes- und Kreisstraßen handle. Warum die Ampel, die sich dort einmal befunden hat, demontiert wurde, wisse Kruppa nicht. „Wir haben im Gemeinderat schon oft versucht, Maßnahmen zu ergreifen. Allein die Ampel am Backstüberl haben wir nur mit Hängen und Würgen bekommen. An dieser Stelle haben wir das auch schon versucht.“

Auch an die Begründung der zuständigen Verkehrsbehörde erinnert sich Kruppa noch gut: „Es handle sich nicht um einen Unfallschwerpunkt, und prinzipiell sei eine Querungshilfe vorhanden. Natürlich stößt uns eine solche Aussage im Gemeinderat auch bitter auf.“ Dennoch wolle sie den Punkt demnächst in einer Sitzung behandeln. Alternativmethoden wie Verkehrsmessungen stehen im Raum.

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