Promi-Künstler tot: Hunderttausende Münchner sehen täglich seine Werke

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Wahlplakate, wohin man sieht: In der Gemeinde Moosinning, hier der Ortseingang von Erding kommend, hängen viele Plakate. Manche davon sogar unzulässigerweise oben an den Laternenmasten. 

Gemeinderat Moosinning 

Bußgeld gegen Wahlplakate-Wildwuchs?

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Eine Schwemme an Wahlplakaten, die dann zum Teil auch noch unzulässig aufgehängt sind, ärgert den Moosinninger Gemeinderat. Er hat Ideen, wie man dagegen vorgehen könnte.

Moosinning– Gegen den Wildwuchs der Wahlplakate will die Gemeinde Moosinning vorgehen. Georg Nagler (SPD) hatte in der Gemeinderatssitzung unter dem Punkt „Anfragen“ bemängelt, „dass die ganze Plakatierung Überhand genommen hat“. Besonders die Plakate oben an den Laternenmasten empfinde er als sehr störend. Das sei eigentlich auch nicht zulässig.

Geschäftsleiter Bernd Göhler erklärte, dass ihm das auch schon aufgefallen sei. „Man kann Briefe schreiben oder den Bauhof alles entfernen lassen“, meinte er lapidar und versuchte zu beruhigen: „In vier Wochen ist der Spuk vorbei.“

Georg Humplmair (BB) wollte sich damit nicht zufriedengeben. „Wir haben eine Plakatierverordnung, und daran sollen sich auch alle halten“, schimpfte er und forderte: „Wir sollten sie anschreiben und ihnen ein oder zwei Tage Zeit geben. Und wenn sie nicht reagieren, dann soll der Bauhof die Plakate entfernen.“ Göhler wies darauf hin: „Wenn der Bauhof das macht, dann werden halt andere Dinge nicht gemacht.“ Außerdem koste es Geld.

SPD-Fraktionsvorsitzender Josef Romir wollte diesen Einwand nicht gelten lassen. „Dann verlangen wir halt bis zu 500 Euro Bußgeld, dann ist die Arbeit vom Bauhof bezahlt.“ Genau so sah es sein CSU-Kollege Manfred Wenninger: „Erst ein Schreiben, und wenn die Plakate dann nicht weg sind, eine Rechnung.“

Georg Brummer (CSU) meinte dagegen: „Wahlen haben ihre eigenen Gesetze, die setzen die Plakatierverordnung außer Kraft.“ Dem widersprach Humplmair. „Die Plakatierverordnung funktioniert bei uns“, sagte er. „Es geht ja eigentlich nur um die Straßenlaternen.“ Dem stimmte wiederum Richard Döllel (SPD) zu, der außerdem dafür plädierte, nur noch bewegliche Plakatständer zuzulassen. Bürgermeisterin Pamela Kruppa (CSU) versprach: „Die Verwaltung kümmert sich drum.“

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