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Monika Stangl rückt nach: Neue CSU-Rätin in Moosinning

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Von: Wolfgang Krzizok

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Vereidigt: Monika Stangl mit Bürgermeister Georg Nagler.
Vereidigt: Monika Stangl mit Bürgermeister Georg Nagler. © Wolfgang Krzizok

Mehr als zwei Jahre nach den Kommunalwahlen ist die 50-jährige Ärztin Monika Stangl jetzt im Moosinninger Gemeinderat - als Nachrückerin.

Moosinning – „Plötzlich Prinzessin“, lautet der Titel eines Hollywood-Films. „Plötzlich Gemeinderätin“, heißt es bei der Eichenriederin Monika Stangl, die in der Sitzung von Bürgermeister Georg Nagler (SPD) vereidigt wurde.

Die Freude war ihr anzusehen, als sie die Eidesformel sprach. Die langjährige CSU-Gemeinderätin Katrin Hennig hatte Ende Juni ihr Amt niedergelegt. „Ich schaffe es zeitlich nicht mehr“, hatte die Eichenriederin mitgeteilt, als sie vor vier Wochen vom Gemeinderat verabschiedet wurde (wir berichteten).

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Erster Nachrücker auf der CSU-Liste war Christoph Meier, der jedoch aus privaten Gründen abgelehnt habe, berichtete Nagler in der Sitzung. „Dadurch rückt über den Wahlvorschlag Nummer neun, CSU, Monika Stangl nach.“ Sie habe die Annahme des Mandats erklärt. „Es bleibt ja praktisch in der Familie“, erzählt die 50-Jährige lachend: „Der frühere, langjährige CSU-Gemeinderat Peter Stangl ist mein Schwiegervater.“

Monika Stangl ist angestellte Hausärztin in der Neufinsinger Praxis Dr. Lackhof, zudem ist sie in Teilzeit im Impfzentrum in Erding als Impfärztin beschäftigt. Als Hennigs Nachfolgerin ist Stangl ordentliches Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, zudem Vertreterin für Andreas Eschbaumer im Bauausschuss und für Marietta Burger-Braun im Wasserzweckverband Moosrain.

Das Amt der Kulturreferentin, das Hennig ebenfalls innehatte, stellte die CSU zur Verfügung. Zum neuen Kulturreferenten wurde in der Sitzung einstimmig Josef Romir (SPD) gewählt.

Was Stangl nun im Gemeinderat erwartet? „Ich muss mir alles erst einmal anschauen, denn es ist doch ziemlich schnell gegangen“, stellt sie fest und sagt: „Ich freue mich auf alle Fälle, dass ich im Gemeinderat bin, und ich hoffe, dass ich was zum Wohl der Gemeinde beitragen kann.“

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