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Gemeinderat Moosinning 

Ein Zusatzbus gegen das frühe Aufstehen

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Damit die Moosinninger Schulkinder nicht so früh zum Bus müssen, soll eine Lösung her. Das Busunternehmen hat vier Vorschläge erarbeitet.

Moosinning – Schon um 7 Uhr mit dem Bus in die Schule: Für viele Moosinninger Grundschüler ist das Alltag. „Es ist fast unerträglich in meinen Augen, wenn Kinder schon um 6.45 Uhr aus dem Haus gehen müssen, und andere erst um 7.30 Uhr wegfahren“, sagte Richard Döllel (SPD) in der Gemeinderatssitzung. Deshalb hatte er vor einiger Zeit angeregt, dass das Busunternehmen Scharf Vorschläge erarbeitet, wie die frühen Abfahrtszeiten um 7 Uhr vermieden werden können.

Das hat die Firma inzwischen getan, und Bürgermeisterin Pamela Kruppa (CSU) konnte diese Ideen zur Änderung des Schulbusfahrplans dem Gremium vorstellen. Aktuell sei ein Zwölf-Meter-Omnibus mit einer Kapazität von bis zu 55 Sitz- sowie fünf bis 15 Stehplätzen im Einsatz. Dafür hat das Busunternehmen insgesamt vier Alternativen erarbeitet.

Vorschlag 1 ist ein 14-Meter-Großraumbus mit 63 Sitz- und 35 Stehplätzen (insgesamt 98 Personen), der alle Kinder in einer Fahrt einsammelt und zur Schule bringt. Vorteil: Die Abfahrt würde 15 Minuten später erfolgen, also um 7.15 Uhr. Nachteil: 17 bis 19 Kinder müssten stehen. Mehrkosten: 60 Euro pro Tag.

Vorschlag 2 umfasst den gleichen Großraumbus, der die 74 Kinder bis einschließlich Moosinning–Fehlbachstraße einsammeln und zur Schule fahren würde, bevor er die Haltestellen Abzweigung Schnabelmoos, Kempfing und Eching in einer zweiten Tour anfährt. Vorteil: Die Abfahrt wäre neun Minuten später. Nachteil: Bei der ersten Fahrt müssten elf Kinder stehen. Mehrkosten: 60 Euro pro Tag.

Vorschlag 3 beinhaltet erneut den 14-Meter-Bus, der ebenfalls die 74 Kinder bis einschließlich Moosinning–Fehlbachstraße einsammeln und zur Schule fahren würde. Die restlichen Haltestellen würde ein gesonderter Bus anfahren. Vorteil: Die Abfahrt könnte rund 24 Minuten später erfolgen. Nachteil: Bei der ersten Fahrt müssten elf Kinder stehen. Mehrkosten: pro Tag 60 Euro für den Großraumbus und 75 Euro für den gesonderten Bus.

Empfehlen würde Scharf laut Kruppa Vorschlag 4 – den Einsatz von zwei Zwölf-Meter-Bussen, wie einer jetzt schon in der Gemeinde fährt. Bus 1 würde 49 Kinder bis einschließlich Eichenried–Gasthaus Stangl befördern, Bus 2 die rund 33 Kinder ab Birkenstraße. Vorteil: Beide Busse fahren über eine halbe Stunde später ab als bisher. Nachteil: in Bezug auf Stehplätze keine. Mehrkosten: rund 160 Euro pro Tag.

Manfred Wenninger (CSU) meinte, die 30 Minuten mehr Zeit „bringen für die Kinder sehr viel“. Das sah auch Katrin Henning (CSU) so: „Viele Kinder sind schon um 7.30 Uhr an der Schule. Das ist eine sehr lange Zeit, bis der Unterricht beginnt.“

Josef Romir (SPD) überschlug die Kosten von Variante 4 aufs Jahr gesehen – rund 32 000 Euro – und meinte: „Runtergerechnet auf jedes Kind ist das nicht viel. Das sollte es uns wert sein.“

Für welche Lösung sich das Gremium letzlich entscheidet, wird bei den Haushaltsberatungen am kommenden Dienstag, 30. Januar, besprochen. Sitzungsbeginn im Rathaus ist um 19.30 Uhr. Bis dahin wollte die Kommune das Busunternehmen Scharf auch um ein offizielles Angebot bitten und gleich anfragen, ob der neue Fahrplan bereits nach den Faschingsferien möglich wäre. 

Rubriklistenbild: © dpa

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