Stimmgewaltig: Die Geste von Sängerin Petra Lenz von der Band „Floyd Roses“ sagt alles. Sie trat beim Festival der Country Gringos am Samstag in Schnabelmoos auf.
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Stimmgewaltig: Die Geste von Sängerin Petra Lenz von der Band „Floyd Roses“ sagt alles. Sie trat beim Festival der Country Gringos am Samstag in Schnabelmoos auf.

Erstes Countryfest in der Westernstadt in Schnabelmoos unter Corona-Bedingungen

Gringo City mit Leben erfüllt

Es war nach langer Corona-Durststrecke ein Festival mit vielen Live-Bands, einem großen Festzelt und Tanz. Die Country Gringos aus Moosinning haben am Samstag ihre kleine Westernstadt eingeweiht.

Moosinning – Vorsitzender Manfred Böhm war stolz auf den Verein: „Rund 40 Prozent aller Mitglieder haben hier mitgemacht. Der harte Kern war natürlich kleiner und bestand aus etwa acht Leuten.“ Und diese hätten 26 Wochen lang auf dem Gelände in Schnabelmoos gearbeitet, das der Gemeinde gehört. „Hier wird jetzt eine Menge los sein“, kündigte der Vorsitzende an. Die Country Gringos denken an Märkte, an zwei Festivals pro Jahr. „Wir haben auch schon Anfragen von Firmen, die das Gelände für Events nutzen wollen“, sagte Böhm. Da werde der Verein dann auch für ein Rahmenprogramm – mit Hufeisen- und Lassowerfen und vielem mehr – sorgen.

Zunächst aber wurde gefeiert – mit einem ausgefeilten Hygienekonzept, Abständen im Festzelt und Anmeldung. 250 Besucher hatten Platz auf dem Gelände. Das wurde auch am Eingang kontrolliert. Zwei Zelte waren hintereinander gestellt: An einem Ende war die Bühne für die Live-Bands, bei denen mit „Floyd Roses“ und den „Old Stable Gamblers“ die lokalen Gruppen dominierten, vor allem, wenn man „Open Range“ aus dem Kreis Ebersberg und aus Rosenheim großzügig dazu rechnet.

Die Szene ist vernetzt: Linedance-Formationen waren angerückt, teilweise mit neun Mitgliedern wie die befreundeten Munich Linedancer, die bei den New-Country-Klängen die Tanzfläche stürmten und später noch von den Renegades aus Hallbergmoos Gesellschaft bekamen. Sie waren auf einigermaßen trockenes Wetter angewiesen, denn die Bretter konnten schnell glitschig werden. Ein Gerät zum Trockenwischen nach einem Regenguss stand aber schon bereit.

Überhaupt hat der Verein eine perfekte Organisation aufgezogen, unzählige Freiwillige waren am Samstag im Einsatz, sei es als Ordner zur Überwachung der Hygienevorschriften oder am Kuchenbuffet.

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