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Siegerehrung in Eichenried: 3. Bürgermeister Werner Fleischer (hinten, 3. v. r.) überreichte die Urkunden an die Teilnehmer der bayerischen Meisterschaften.

Bayerische Meisterschaften im Hufeisenwerfen 

Hauptsache zusammen Spaß haben

Eichenried – Auf den Wurfstil kommt es an beim Hufeisenwerfen. Die unterschiedlichsten Wurfarten waren wieder in Eichenried zu sehen, denn der Verein Mooseisen Eichenried war Ausrichter der 17. offenen bayerischen Meisterschaften.

Insgesamt 41 Teilnehmer hatten sich intensiv auf die Wettkämpfe in Eichenried vorbereitet. Ob aus der Westernstadt Pullman City im Bayerischen Wald, oder aus St. Gallen in der Schweiz, zahlreiche professionelle Hufeisenwerfer hatten sich am Motorsportplatz zusammengefunden, um ihr Talent zu beweisen. „Im vergangenen Jahr haben hier die deutschen Meisterschaften stattgefunden. Dieses Mal wollten wir die Bayerischen zu uns holen“, erzählt Mooseisen-Chef Thorsten Grahl.

Gemeinsam mit seinen Vereinsmitgliedern hatte er sich einiges für den großen Tag einfallen lassen. Bereits um 9 Uhr konnten sich die Hufler für die späteren Wettkampfstunden mit Weißwürsten stärken. Für Stimmung hat dabei die Jugendblaskapelle Moosinning gesorgt. Und auch die Gestaltung des Wettkampf-Geländes hatte Bezug zu dem großen Ereignis. Die Bahnen wurden extra in den bayerischen Farben Blau und Weiß gestrichen.

Der Startschuss für die Wurftalente fiel dann um 10.30 Uhr. Mit vollem Körpereinsatz und konzentrierten, angespannten Gesichtern kämpften die Konkurrenten um den Titel des Bayerischen Meisters. Dennoch stand bei den Teilnehmern die Geselligkeit im Vordergrund. Anstatt die Mitstreiter mit bösen Kommentaren aus der Fassung zu bringen, munterten sie sich gegenseitig auf, wenn es mal nicht so gut lief.

Langeweile kam bei den Teilnehmern nicht auf, denn sie mussten sich in zwei Disziplinen beweisen – zum einen in der German-Disziplin, wo eine Distanz von neun Metern zu bewältigen war und zum anderen in der American-Disziplin, wo für die weiblichen Teilnehmerinnen 8,27 Meter galten, für die Männer drei Meter mehr. Bis 18 Uhr befanden sie sich im Wettkampf-Modus.

Für die Teilnehmer des 30 Mitglieder starken Eichenrieder Vereins endete der Tag mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht, denn in der Mannschaftswertung haben Adolf Dreiseitel, Mario Hieber und Georg Semegi gemeinsam den dritten Platz erreicht. Martina Schrädobler konnte sich zudem in der American-Disziplin den vierten Platz der Frauen sichern.

„Wir können wirklich stolz auf unsere Leistung sein. Die Spitze ist sehr eng zusammen, und das kommt natürlich auch immer auf die Tagesform an, aber der dritte Platz mit der Mannschaft ist wirklich sehr gut“, sagt Thorsten Grahl. Und auch 3. Bürgermeister Werner Fleischer zeigte sich bei der Siegerehrung am Abend stolz: „Ihr schafft es immer wieder, richtig viele Leute in unsere Gemeinde zu bringen“, lobte er.

Wer jetzt sein Wurftalent am Hufeisen testen möchte, hat am Samstag, 9. Juli, die Chance, denn beim Eichenrieder Bürgerfest kann für einen Beitrag von einem Euro sechs Mal das Hufeisen geschwungen werden. Die Einnahmen daraus sollen den Theaterkindern Eichenried zu Gute kommen.

Julia Adam

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