Mit einem kühlen Bier konnten die Eichenrieder Hufeisenwerfer ihre Erfolge feiern. Vor allem auf die frischgebackene Deutsche Meisterin, Martina Schrädobler (vorne, M.), wurde angestoßen. Foto: FKN

Deutsche Meisterschaft im Hufeisenwerfen

Die Hufler-Königin aus Eichenried

Eichenried/Rübgarten – Die Deutsche Meisterin im Hufeisenwerfen kommt aus Eichenried. Und auch die Erste Mannschaft der Mooseisen hat bei der deutschen Meisterschaft einen Titel geholt.

Kämpfen und siegen lautete das Motto, unter dem die Mannschaften von Mooseisen Eichenried ihre Reise zur deutschen Meisterschaft nach Rübgarten in Baden-Württemberg angetreten haben – mit Erfolg: die amtierende Deutsche Meisterin im Hufeisenwerfen kommt aus dem Moosinninger Gemeindeteil.

Zwölf leidenschaftliche Hufeisenwerfer haben ihr Talent vor 13 konkurrierenden Mannschaften aus ganz Deutschland unter Beweis gestellt, erzählt Mooseisenchef Torsten Grahl. Dabei hätten vor allem die Frauen den Verein hervorragend vertreten. Während die Männer in der Disziplin „American“, bei der eine Distanz von 11,27 Metern bewältigt werden muss, nach und nach ausschieden, zeigten die Damen ihr Wurftalent bis zum Schluss.

„Der Sonntag war eindeutig der Tag der Martina Schrädobler“, wie Grahl stolz erzählt. 8,27 Meter weit mussten die Teilnehmerinnen die Eisen werfen. Trotz Hitze gelang es Schrädobler, sich den Sieg in nur drei Sätzen zu holen. Und auch die Tochter der frischgebackenen deutschen Meisterin, Julia Schrädobler, ist stolz auf ihre Leistung. In der gleichen Disziplin hat sie sich bis ins Viertelfinale durchgesetzt.

Doch das ist nicht der einzige Erfolg, den die Country-Fans zurück nach Eichenried brachten. Nicht nur als Verein mit den meisten Werfern beendeten sie das Wettkampfwochenende. Die Erste Mannschaft um Richard Fuchs, Adolf Dreiseitl und Georg Semegi erreichte in der Disziplin „German“, bei der aus einer Distanz von neun Metern geworfen wird, den zweiten Platz und darf sich Deutscher Vizemeister nennen. Auf den Erfolgen ausruhen möchte sich der 30 Mitglieder starke Verein jedoch nicht. „Wir hoffen, dass wir 2017 unsere Erfolge bestätigen und wiederholen können“, sagt Grahl. Julia Adam

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