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Fleißige Bäcker (v. l.): Maximilian Schönig, Johannes Huber, Amandine Gerboin, Lukas Westermaier, Oliver Sander und Johannes Mayer sowie Ausbilder Christian Wutz und Vorsitzender Robert Scharlach in der Backstube.

Jugendfeuerwehr Moosinning 

Backwaren für den Feuerwehr-Nachwuchs

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Mit einer kreativen Idee unterstützt die Moosinninger Bäckerei Ways den örtlichen Feuerwehrnachwuchs. Sie ruft im Oktober den Jugendfeuerwehr-Monat aus und spendet einen Teil des Erlöses eines eigens kreierten Produkts.

Moosinning – Vom Brandlöscher zum Bäcker: Die Jugendfeuerwehr Moosinning war bei der örtlichen Bäckerei Ways eingeladen, um ins Handwerk des Bäckers hineinzuschnuppern. Einen Nachmittag lang kneteten, formten, backten und testeten die Burschen unter Anleitung von Bäckermeister Ludovic Gerboin.

Doch allein zum Spaß schwitzten die jungen Leute mit Ausbilder Christian Wutz und Feuerwehr-Vorsitzendem Robert Scharlach nicht in der Backstube. Sie fertigten selbst an, was zugunsten der Jugendfeuerwehr in den kommenden Wochen über die Ladentheke gehen wird. Denn die Bäckerei Ways ruft im Oktober den Jugendfeuerwehr-Monat aus. Zu kaufen gibt es dann nicht nur das Jugendfeuerwehr-Hokkaibrot und die Jugendfeuerwehr-Krustis. Bäckermeister Gerboin unterstützt den Nachwuchs auch mit einem Teil des Verkaufserlöses: Pro verkauftem Hokkaibrot gehen 25 Cent direkt an die jungen Ehrenamtlichen.

Mit viel Freude und anfangs noch etwas ungeschickt stellten sie das Roggenmischbrot mit geröstetem Sesam und Hokkaido-Kürbis vom Bio-Hof Billesberger sowie drei unterschiedliche Semmeln her. Etwas schüchtern und zurückhaltend füllten die Jugendlichen die Zutaten in eine überdimensionale Rührmaschine. Erstaunlich war für für sie, wie viel Zeit in diesen Arbeitsschritt investiert werden muss, damit ein hochwertiges Produkt entsteht. Sobald der fertig gegärte Brotteig auf der Arbeitsfläche lag, wollten alle kneten und formen. Ruckzuck entstanden 16 Laibe, die noch mal in einem Gärraum ruhen mussten, bevor sie bereit für den Ofen waren.

In der Zwischenzeit wurde der Teig für die Semmeln vorbereitet. Gerboin zeigte unterschiedliche Formen – runde Semmeln, Krusti und Fusette aus seiner französischen Heimat. Und die Burschen konnten ihr Talent beim Brezenformen und -backen unter Beweis stellen.

Nachdem alle Backwaren dampfend aus dem Ofen gekommen waren, wurden sie akribisch unter die Lupe genommen. Es wurde probiert, gerochen, begutachtet und diskutiert. Per Handzeichen stimmten alle ab, und mit knappen Vorsprung gewann das Krusti vor dem Fusette. Alles, was nicht sofort vertilgt werden konnte, durften die Jugendlichen mit nach Hause nehmen.

Sie bedanken sich bei Bäckermeister Gerboin für den „Backlehrgang“ und dass er den Feuerwehr-Nachwuchs, zu dem aktuell 16 Jugendliche gehören, jedes  Jahr im Herbst mit einer Spende unterstützt. Das Kürbisbrot und das Krusti mit Dinkel-Honig und Urgetreidesorten sind ab sofort im Verkauf.

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