Es darf gespielt werden: 50 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland sind beim Kartenspiel „Lampenfieber“ dabei – auch Schlawindl Move mit Andi Starek und Andrea Merkert.
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Es darf gespielt werden: 50 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland sind beim Kartenspiel „Lampenfieber“ dabei – auch Schlawindl Move mit Andi Starek und Andrea Merkert.

Schlawindl Move von Musiker Andi Starek ist Teil von „Lampenfieber“ – Crowdfunding-Aktion

Impro-Kartenspiel bringt Kultur ins Wohnzimmer

  • Veronika Macht
    vonVeronika Macht
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Seit mehr als einem Jahr steht das Kulturleben still. Jetzt geht es langsam wieder los mit Konzerten, Theater & Co. Zum Neustart hat der Spieleverlag Herold & Herold (H2.O) aus Neuburg an der Donau ein Improvisationsspiel entwickelt, an dem 50 Künstler, Künstlerinnen und Gruppen aus ganz Deutschland beteiligt sind. Einer von ihnen ist Andi Starek aus Eichenried.

Eichenried – „Lampenfieber“ heißt das Spiel, das nun mit Hilfe einer Crowdfunding-Kampagne in Produktion gehen soll. Teil eines Kartenspiels zu sein, „das ist schon der Wahnsinn“, freut sich Starek und findet: „Wir sind ein richtig schön bunter Haufen.“ Denn die 50 Künstler kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen – von Comedy und Gesang über Poetry und Clownerie bis hin zu Zauberkunst, Travestie und eben dem Bewegungsprojekt für Kinder, Schlawindl Move, von Musiker Starek und Kindersporttrainerin Andrea Merkert.

„Lampenfieber“: Inspiriert von Entertainerin Tine Wittler

Die Entscheidung, sich an dem Projekt zu beteiligen, sei recht schnell gefallen, verrät Starek. Vor wenigen Wochen habe ihn seine langjährige Freundin Michaela Wild gefragt, ob er nicht mitmachen wolle. Wild ist Sängerin, Sprecherin, Schauspielerin – und selbst Teil des Kartenspiels. Über sie ist der Kontakt zu Florian Herold vom Spieleverlag entstanden. Herold ist Autor des Spiels, das übrigens inspiriert ist von Entertainerin Tine Wittler, bekannt aus der TV-Sendung „Einsatz in 4 Wänden“.

Laut einer Pressemitteilung des Verlags ist „Lampenfieber“ ein „spielerisches Statement für die Kultur, für die kleinen Kunstformen“ und „eine Spielidee, die Künstler unterstützt und die Kultur nach Hause bringt“. Wie wird gespielt? Man zieht eine Karte, überwindet sein Lampenfieber und mimt den abgebildeten Künstler, während die Mitspieler versuchen zu erraten, wen man nachahmt.

Schlawindl Move mit Andi Starek und Andrea Merkert ist beim Impro-Kartenspiel „Lampenfieber“ dabei.

Um das Spiel produzieren zu können, wurde eine Crowdfunding-Aktion über Startnext gestartet. 20 000 Euro sind das Ziel. Wer die Kampagne unterstützt, erhält ein Spiel. Je nach Höhe des Beitrags landet mindestens ein weiteres Spiel bei den teilnehmenden Künstlern: „Wir wollen mit vielen Unterstützern allen 50 Künstlern das Kartenspiel kostenfrei zum Verkauf und für Werbezwecke zur Verfügung stellen“, lautet eines der Ziele des Crowdfundings.

Darüber hinaus soll für die Künstler eine gemeinsame mediale Plattform aufgebaut werden, um im Rahmen der Idee „Lampenfieber“ auch auf ihre Kunst aufmerksam zu machen. „Die Spieler können so auch neue Künstler und Kunstrichtungen kennenlernen, von denen sie vorher vielleicht noch nichts gehört haben“, sagt Starek.

Kunstschaffende treffen Gleichgesinnte und vernetzen sich

Und auch die Kunstschaffenden selbst können sich mit Gleichgesinnten vernetzen, die sie ohne das Projekt wohl nicht getroffen hätten. „Das geht mit Sicherheit auch außerhalb des Spiels noch weiter“, sagt Starek. So hat etwa Sänger Schorschi Thaller nicht nur den Titel-Song zu „Lampenfieber“ in Stareks Studio in Eichenried eingesungen, wo das Lied auch gemischt wurde. Die beiden planen zudem bereits die nächste gemeinsame Produktion.

Alle Infos zum Spiel, zu Schlawindl Move und zur Crowdfunding-Kampagne stehen auf www.heroldundherold.de, auf
www.schlawindl.de und auf www.startnext.com/lampenfieber.

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