Die Führungsriege des Bürgerblocks Moosinning (stehend, v. l.): 2. Vorsitzender Georg Humplmair, Schriftführerin Katrin Harms, Beiräte Franz Gaßner jun., Georg Humplmair jun. und Georg Schindlbeck, Gemeinderat Helmut Scharlach, Beisitzer Arnold Romin; (sitzend, v. l.) Beisitzer Dietmar Kaiser, Vorsitzender Christian Nagler, Beisitzerin Verena Bies und Kassier Christian Reithmeier.
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Die Führungsriege des Bürgerblocks Moosinning (stehend, v. l.): 2. Vorsitzender Georg Humplmair, Schriftführerin Katrin Harms, Beiräte Franz Gaßner jun., Georg Humplmair jun. und Georg Schindlbeck, Gemeinderat Helmut Scharlach, Beisitzer Arnold Romin; (sitzend, v. l.) Beisitzer Dietmar Kaiser, Vorsitzender Christian Nagler, Beisitzerin Verena Bies und Kassier Christian Reithmeier.

Bürgerblock Moosinning freut sich über starken Zuspruch und bestätigt Christian Nagler als Vorsitzenden

Mitgliederzahl in fünf Jahren mehr als verdoppelt

Moosinning - Christian Nagler ist als Vorsitzender das Zugpferd des Bürgerblocks Moosinning. Die Mitgliederzahl des freien Wählergruppe hat sich binnen fünf Jahren mehr als verdoppelt.

Der Bürgerblock Moosinning setzt weiter auf Christian Nagler. Beim Daimerwirt wurde er einstimmig als Vorsitzender der freien Wählergruppe bestätigt. Sein Stellvertreter bleibt Georg Humplmair. Christian Reithmeier und Katrin Harms wurden als Kassier und Schriftführerin bestätigt. Als Beisitzer bleibt allein Georg Schindlbeck im Amt. Dietmar Kaiser, Verena Bies, Arnold Romin und Georg Humplmair jun. beerben Hans Erl, Elfriede Kastenmaier und Sebastian Wutz.

Wegen der Pandemie waren die Wahlen verschoben worden. Der aktuelle Vorstand soll zwei Jahre agieren, um den Vier-Jahres-Zyklus aufrechtzuerhalten. Nagler betonte die gute interne Arbeit des Bürgerblockes und die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und Gemeinderäten in Moosinning.

Kassier Christian Reithmeier sprach vor allem Nagler ein großes Lob aus, da es nicht zuletzt ihm zu verdanken sei, dass der Bürgerblock seit 2016 von 57 auf 122 Mitglieder angewachsen sei. „Die Leute machen es mir einfach“, gab Nagler das Kompliment lächelnd zurück. Auch FW-Bezirksrätin Maria Grasser zeigte sich beeindruckt. „Das wäre auch auf Landkreisebene wünschenswert“, meinte die Isenerin.

Obwohl etliche Veranstaltungen in den vergangenen eineinhalb Jahren abgesagt werden mussten, konnten heuer das Schafkopfturnier mit 44 Teilnehmern und das Grillfest im Torpedoheim abgehalten werden. „Bei der Grillsau habe ich etwas zu optimistisch kalkuliert, aber das Essen hat uns wohl allen gutgetan“, sagte Nagler auch im Hinblick auf Corona. Im kommenden Jahr ist der Kalender wieder gut gefüllt. Neben gewohnten Veranstaltungen wie der Radtour sind ein Hofflohmarkt, die Teilnahme an der Aktion „Saubere Landschaft“ und ein politischer Frühschoppen – möglicherweise auch auf Landkreisebene – geplant.

Im Gemeinderat ist der Bürgerblock mit drei Räten vertreten. Sie stellten etliche Projekte vor. So wird die Grundschule gerade um einen Neubau für vier weitere Klassen erweitert, der im Frühjahr fertig sein soll. Helmut Scharlach sprach die prekäre Situation des Feuerwehrhauses an, das zu klein und nicht mehr rechtskonform sei. „Es ist schwierig, einen Grund in Moosinning zu finden“, sagte er. Auch der Hochwasserschutz am Bleichbach und der Glasfaserausbau seien wichtige Themen.

Nagler, dessen Bruder Georg seit Mai 2020 für die SPD Bürgermeister ist, hob hervor, dass die Räte des Bürgerblocks keine einzige Sitzung verpasst hätten. Trotzdem wolle man den bei der Kommunalwahl verlorenen vierten Sitz mit noch mehr Präsenz wiederbekommen. Er berichtete zudem, dass die Gemeinde den Gebäudeteil der Sparkasse gekauft hat (wir berichteten) und versicherte, dass die Mietwohnung im Rathaus bestehen bleibe.

Scharlach sprach die missliche Situation am Moosinninger Freizeitgelände an. Wegen des Zuwachses an Mannschaften seien vier Duschen nicht mehr ausreichend. Im Gemeinderat werde die Möglichkeit eines Multifunktionsgebäudes diskutiert. Wobei hier die Gemeinde den Grund zur Verfügung stellen könnte und der FC Moosinning die Bauleitung übernehme. Dies sei aber frühestens 2023 realisierbar.

Zwei Bauprojekte betreue die Gemeinde aktuell: das Gewerbegebiet am Bleichbach mit sechs Parzellen für potenzielle Firmenstandorte und das Baugebiet östlich von Eichenried, das auch für junge Leute gedacht sei. Franz Gaßner jun. berichtete von einem Modell, in welchem die Mieter zehn Jahre Miete bezahlen müssten, welche ihnen dann aber zu 80 Prozent auf den Kaufpreis angerechnet würde. ALEXANDER LOTZ

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