Moosinning

Sportzentrum: Planungen beginnen

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Im Rahmen einer Gemeinderatssitzung wurde ein weiterer Meilenstein für den Bau eines Sportzentrums erreicht. 

Moosinning – Der kommunale Haushaltsplan ist in trockenen Tüchern. Der Gemeinderat segnete das Zahlenwerk jetzt einstimmig ab. Vorausgegangen waren Beschlüsse über mehr als 60 Einzelpositionen, die nur wenig Diskussionsstoff boten.

Zu einem Wortwechsel kam es allerdings erneut bei der Duschen- und Umkleide-Lösung für den FC Moosinning. In vorangegangenen Sitzungen war darüber debattiert worden, ob nicht der Neubau eines Sportzentrums die zukunftsträchtigere Lösung sei. Ein vom Verein vorgeschlagenes Gebäude mit Duschen und Umkleiden würde mit 600 000 Euro zu Buche schlagen.

„Wir brauchen eine zielgerichtete Lösung“, sagte Vize-Bürgermeister Manfred Lex (CSU), der die Sitzung leitete. Ihm bereite es Bauchschmerzen, so viel Geld für eine Variante auszugeben, die vielleicht schon in ein paar Jahren wieder neu geplant werden müsse. Dass Handlungsbedarf besteht, steht aber fest. „Irgendwas muss passieren, so oder so“, meinte Sportreferent Georg Humplmair (BB). Seit Jahren seien die Umkleiden marode, und die im Vorjahr angedachte Container-Variante habe sich bei genauerer Prüfung als nicht nachhaltig genug erwiesen. „Nach eineinhalb bis zwei Jahren sind die auch wieder am Ende.“

Humplmair gab aber auch zu bedenken, dass die 600 000 Euro im Vergleich zu einem kompletten Sportzentrum mit Platz für Schützen und Kegler die geringere Summe seien. Die Räte einigten sich schließlich darauf, heuer 40 000 Euro für Planungskosten zu veranschlagen und die Investition ins Jahr 2019 zu verschieben.

Der Etat weist im Verwaltungshaushalt, der die laufenden Ein- und Ausgaben beinhaltet, ein Volumen gut zehn Millionen Euro auf. Im Vermögenshaushalt sind rund neun Millionen Euro vorgesehen. Zu den größten Ausgabeposten gehört das „Investitionsprogramm Zukunft“. Allein für die geplante Erweiterung des Schulhauses in Moosinning sind 350 000 Euro angesetzt, weitere 1,7 Millionen sind dann bis 2020 vorgesehen.

Auch in den Eichenrieder Pfarrkindergarten St. Joseph wird investiert. Heuer sind 2,25 Millionen Euro, plus ein Ausgaberest von 300 000 Euro aus dem Vorjahr, für die Erweiterung um drei Gruppenräume vorgesehen – für eine Kindergarten- und zwei Krippengruppen. Das Kinderhaus St. Emmeram in Moosinning soll einen Vorplatz, einen Kinderwagenabstellplatz und neue Stühle für rund 147 000 Euro bekommen.

Für den Grunderwerb allgemein sind 2,83 Millionen Euro vorgesehen. Davon entfallen 350 000 Euro auf ein Grundstück für das Feuerwehrhaus Moosinning.

Rubriklistenbild: © dpa / Tobias Hase

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