+
Klare Ziele: CSU-Bürgermeisterkandidat Manfred Lex (l.) präsentierte sein Programm. 

CSU Moosinning-Eichenried

Moosinnings CSU-Bürgermeisterkandidat Manfred Lex: „Es gibt einen Weg, oder wir machen einen“

  • schließen

Entschlossen und souverän präsentierte Manfred Lex, Bürgermeisterkandidat der CSU Moosinning,  sein Wahlprogramm. Der 64-Jährige hat klare Ziele für die Gemeinde. 

Entschlossen und souverän präsentierte sich Manfred Lex, Bürgermeisterkandidat der CSU Moosinning-Eichenried, bei der Vorstellung des Wahlprogramms im Gasthof Stangl in Eichenried. „Entweder es gibt einen Weg, oder wir machen einen“, lautet sein Wahlspruch. Außerdem stellte der 64-Jährige heraus, dass er sehr viel Wert auf Teamarbeit lege.

Lex erzählte zunächst seinen persönlichen Werdegang. Geboren im Geburtshaus in Altenerding, aufgewachsen in Eichenkofen, zur Schule gegengen in Langengeisling und Erding. Gelernt habe er damals Mechaniker bei Fiat Bauer in Erding, sagte der 64-Jährige. Als er nach seiner Bundeswehrzeit zurückkam „und ein Fuchzgerl mehr wollte“, habe man ihm mitgeteilt, dass das nicht gehe. Daraufhin habe er bei BMW angeheuert. Dort habe er seinen Meister gemacht, sei dann zunächst für die Änderungskoordination beim 3er-Modell zuständig gewesen, dann für das komplette Z 8-Projekt: „Die schönste Zeit in meinem Leben.“ Am Ende seiner beruflichen Laufbahn sei er für über 1000 Leute zuständig gewesen und Werksprecher für die Montagen für alle Werke weltweit.

1976 sei er nach Moosinning gekommen, berichtete Lex. Er sei seit 43 Jahren verheiratet, habe drei Kinder und sieben Enkel. Er sei in einigen Vereinen vertreten, wobei ihn die Feuerwehr am meisten geprägt habe, meinte er. So habe er 1981 den Feuerwehrverein gegründet und sei zwölf Jahre Vorsitzender gewesen. Seit 2007 sitzt der 64-Jährige im Gemeinderat, wurde 2015 zum 2. Bürgermeister gewählt. Er habe in der aktuellen Legislaturperiode Bürgermeisterin Pamela Kruppa schon rund eineinhalb Jahre vertreten. „Das hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagte Lex und leitete auf die Frage über: „Warum will ich Bürgermeister werden?“ Es sei schön, den Bürgern helfen zu können. Das habe er speziell in seiner Vertretungszeit gemerkt. „Ich bin da bei Bauangelegenheiten auch immer persönlich ins Landratsamt gefahren“, erzählte er und ergänzte: „Es geht nicht immer, aber wenn es gehen kann, dann versucht man es.“ Seine Vorstellung schloss Lex mit den Worten: „Ich bin bodenständig und werde bodenständig bleiben.“

Zusammen mit der Ortsvorsitzenden Manuela Marheineke stellte der CSU-Bürgermeisterkandidat dann das Wahlprogramm beziehungsweise den „Kommunalpolitischen Leitfaden 2020 – 2026“ vor. Die einzelnen Punkte präsentierten dann jeweils Teams, bestehend aus Gemeinderatskandidaten, die diese Punkte jeweils erarbeitet hatten. „Ich muss alle Kandidaten loben“, sagte Lex. „Alle waren da, und alle haben mitgeholfen.“ Zunächst ging es um das alte Schulhaus in Eichenried. Hier soll, wenn es nach der CSU geht, ein Dorfplatz entstehen, mit Einkaufsmöglichkeiten Kleingewerbe, Café und Wohnungen. „Ein Seniorenwohnheim passt da nämlich nicht rein“, stellte Lex fest. „Denn da braucht man auch Parkplätze und einen Garten.“ Dafür sei es zu eng, und die Turnhalle solle ja erhalten bleiben. Ebenso verhalte es sich bei einem Kindergarten. Verbesserung des ÖPNV, das Feuerwehrhaus in Moosinning, die Ortsdurchfahrt in Eichenried, Breitbandausbau und das Gewerbegebiet waren weitere Themen. „Da haben wir den Rückwärtsgang eingelegt“, grantelte Lex. „Firmen, die bei uns auf der Warteliste standen, haben längst in Neuching und Finsing gebaut. Da bin ich schon ein bisschen erbost.“ Auch ein Senioren- und Kindergartenkonzept wurde noch angesprochen. ebenso das Hochwasserschutzkonzept, der Bau am Freizeitgelände und das Thema bezahlbarer Wohnraum. Lex brachte hier die Wohnbaugesellschaft des Landkreises ins Spiel und lobte: „Das ist ein tolles Modell.“ Was die Asylpolitik betrifft, so versprach der CSU-Kandidat: „Wir stellen uns der Herausforderung.“ Getreu seinem Wahlspruch: „Entweder es gibt einen Weg, oder wir machen einen.“

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Coronavirus im Landkreis Erding: Verdopplungsrate liegt bei 9,5 Tagen – Newsticker
Im Landkreis Erding haben sich 420 Menschen mit dem Sars-Cov-2 infiziert. Bereits drei Landkreis-Bürger sind aufgrund von Covid-19 verstorben.
Coronavirus im Landkreis Erding: Verdopplungsrate liegt bei 9,5 Tagen – Newsticker
Für eine Welt mit weniger Plastik: „Nur reden ist nicht genug“
Kunststoff vermeiden ist wichtig. Die Umwelt dankt. Egal, ob beim Metzger oder im Biomarkt, auch in Dorfen bringen immer mehr Käufer ihre eigenen Behälter mit.
Für eine Welt mit weniger Plastik: „Nur reden ist nicht genug“
Kontaktloser Straßenverkauf: Spontaner Flohmarkt für ausrangierte Spielsachen
Die langen Wochen ohne Schule nutzt Bastian Biermeier (8) aus Altenerding ganz kreativ zum Ausmisten seiner Spielsachen.
Kontaktloser Straßenverkauf: Spontaner Flohmarkt für ausrangierte Spielsachen
Keine  überstürzten Eilentscheidungen in Ottenhofen
Keine überstürzten Eilentscheidungen: In Ottenhofen bewahrt Bürgermeisterin Nicole Schley trotz drängender Projekte die Ruhe.
Keine  überstürzten Eilentscheidungen in Ottenhofen

Kommentare