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Erster Entwurf: So könnten die neuen Dusch- und Umkleidekabinen, mit weiteren Räumen im Obergeschoss, aussehen. 

Neue Dusch- und Umkleidegebäude im Stadion 

Neubau statt Sanierung

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Moosinning – Der Moosinninger Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Dienstagabend den Startschuss für die Errichtung eines neuen Dusch- und Umkleidegebäudes im Stadion gegeben. Zuvor wurde wieder ausgiebig diskutiert.

Die Dusch- und Umkleideräume im Moosinninger Stadion sind ein Sanierungsfall. Daran gab und gibt es keinen Zweifel. Die Frage war nur – und darüber wurde bereits in mehreren Sitzungen zum Teil heftig diskutiert –, ob ein Erweiterungsbau erstellt und dann die Tribüne saniert werden soll, oder ob die Gemeinde gleich neu baut.

Bürgermeisterin Pamela Kruppa (CSU) erklärte, dass ein Architekt die Gemeinde unterstütze und drei Varianten ausgearbeitet habe: ein Neubau nur mit Erdgeschoss (Variante 1 – Kosten: rund 1,1 Millionen Euro), ein Neubau mit Erdgeschoss und halbem Obergeschoss (Variante 2 – 1,5 Millionen Euro) sowie ein Neubau mit Erd- und Obergeschoss (Variante 3 – 1,7 Millionen Euro).

Vehement gegen einen Neubau sprach sich 3. Bürgermeister Werner Fleischer, Fraktionssprecher der Bürgerschaft Eichenried (BE), aus. „Wir sind der Allgemeinheit verpflichtet“, stellte er fest. Ein Neubau überschreite die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde. Die BE sei für die Minimallösung, „die der FCM wollte – auch rund eine Million sind ein fürstlicher Aufwand“. Er listete noch die Investitionen auf, die Moosinning in den nächsten Jahren stemmen müsse. „Vielleicht bin ich die Sparsau der Nation, aber ich habe Angst“, schloss Fleischer.

Kruppa erwiderte, bei Variante 3 könne man auch noch andere Vereine außer dem FC einbinden und erhielt Unterstützung im Gremium. „Wir müssen viel Geld in die Hand nehmen, aber es kommt nur Variante 3 in Frage, denn sie ist zukunftsträchtig“, meinten etwa Georg Humplmair (BB) und Vizebürgermeister Manfred Lex (CSU). Auch Manfred Wenninger sprach sich namens der CSU-Faktions dafür aus.

Er habe anfangs ähnliche Probleme in der Magengegend verspürt wie Fleischer, sagte SPD-Fraktionssprecher Josef Romir. Aber in einem Workshop hätte Kämmerin Barbara Ulrich auf Nachfrage erklärt, „dass wir einen Neubau ohne Schuldenaufnahme stemmen können“. Außerdem sei es von Variante 3 zu 2 nur ein „marginaler Unterschied“. Also sei die SPD auch „klar für die Variante 3“.

Fleischer entgegnete: „Es ist richtig, dass wir das stemmen können, aber dann bleibt nichts mehr für andere Projekte.“ BE-Fraktionskollege Hubert Scherzl sprang ihm bei: „Wenn wir jetzt von 1,7 Millionen Euro ausgehen, sprechen wir sicher bald von 2,5 Millionen. Also ich finde es brutal und kann mich nicht damit anfreunden.“

Peter Stangl (CSU) wollte wissen, ob es Zuschüsse irgendwelcher Art gebe, was Bürgermeisterin Kruppa verneinte: „Für die Gemeinde gibt es nichts. Wenn der FC Moosinning als Bauherr auftreten würde, dann ja.“ Georg Nagler (SPD) lobte schließlich die Gemeinderäte, die „trotz hartem Gegenwind die Handbremse gezogen hatten“. Jetzt mache man einen Schritt in die richtige Richtung. Gegen drei BE-Stimmen und die Stimme der Bürgermeisterin wurde der Beschlussvorschlag angenommen, Variante 3 zu bauen. Jetzt kann in die Planung eingestiegen werden.

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