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Viele Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft waren zum ökumenischen Neujahrsempfang in die Moosinninger Schule gekommen. 

Ökumenischer Neujahrsempfang 

„Dafür sorgen, dass die Kirche im Dorf bleibt“

Zu einer schönen Gewohnheit ist der ökumenische Neujahrsempfang geworden, findet die Vorsitzende des Kreiskatholikenrats Erding, Margit Junker-Sturm. Heuer hatten sich zahlreiche Gäste in Moosinning eingefunden – auf Einladung von Landkreisdekan Michael Bayer und Junker-Sturm sowie der evangelischen Pfarrer Edson Schumacher (Taufkirchen-Dorfen) und Christoph Keller (Erding).

Moosinning – Nach einer Andacht in der Pfarrkirche, die sich vorrangig um Frieden drehte, nutzte Junker-Sturm die Gelegenheit, sich in der benachbarten Schulaula bei den Anwesenden zu bedanken. Zahlreiche Menschen hätten sich in den vergangenen Jahren unter anderem dafür eingesetzt, den Asylbewerbern eine friedliche Zeit zu ermöglichen. „Wir haben das Glück, in Frieden zu leben. Das haben nicht alle“, bedauerte die Vorsitzende. Junker-Sturm bedankte sich darüber hinaus bei allen, „die sich in beispielhafter Weise und übergroßem Einsatz um die Verbreitung des Glaubens und der Seelsorge kümmern“.

Insbesondere die für die Kirche ehrenamtlich Tätigen, würden das kirchliche Leben am Laufen halten und sich dafür einsetzen, „dass die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes im Dorf bleibt“.

Hinsichtlich der anstehenden Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungswahlen appellierte Junker-Sturm an die Besucher, diese Wahlen zu unterstützen und den Ehrenamtlichen zu zeigen, dass ihre Arbeit anerkannt wird.

Auch Vizelandrat Jakob Schwimmer richtete seinen Dank für den „großartigen Dienst in Gesellschaft und Gemeinschaft“ an alle Engagierten. Jahr für Jahr werde eine gewaltige Leistung von den Kirchen beider Konfessionen erbracht. Mit den Worten „Ich hoffe, dass in Berlin demnächst auch ein bisschen was vom Heiligen Geist zu spüren sein wird“, spielte Schwimmer auf die schwierige Regierungsbildung an. „Es wäre zu früh, Pessimismus zu verbreiten. Wir wollen optimistisch sein, dass eine geschäftsfähige, tragfähige Regierung entsteht.“ Diese müsse aber vor allem für die Gerechtigkeit in der Gesellschaft da sein. Wirtschaftliche Aspekte dürften dabei keine Rolle spielen, mahnte der Vizelandrat.  

ja

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