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Treue Mitglieder: Ortsvorsitzender Maximilian Bartl (l.) und Kreisvorsitzender Martin Bayerstorfer (r.) ehrten Erika Schneller (2. v. l.) und Manuela Marheineke. 

Ortsverband Moosinning-Eichenried

CSU-Chef Bartl: „Wir müssen bekannter werden“

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„Wir müssen noch aktiver werden. Und wir müssen Mitglieder und Mitbürger näher zusammenbringen“: Das fordert Moosinnings CSU-Chef Maximilian Bartl.

Moosinning – Ziemlich verjüngt hat sich der CSU-Ortsverband Moosinning-Eichenried vergangenes Jahr. Maximilian Bartl war zum Nachfolger von Pamela Kruppa als Vorsitzender gewählt worden. Der 22-Jährige leitete nun beim Oberwirt seine erste Jahreshauptversammlung und bekannte in seinem Rechenschaftsbericht: „Wir müssen noch aktiver werden. Und wir müssen Mitglieder und Mitbürger näher zusammenbringen.“

Im vergangenen Jahr habe der Ortsverband unter anderem das Sommerfest wiederbelebt und eine Hofweihnacht veranstaltet. Was sich im Bundestagswahlkampf bewährt habe, sei bei diversen Veranstaltungen eine Vernetzung mit anderen Ortsverbänden gewesen. „Sehr gut besucht“ war ein Frühschoppen, bei dem die großen Gemeindethemen besprochen worden seien: „Das war ein sehr guter Dialog.“ Und auch der Neujahrsempfang mit Markus Blume, der wenig später CSU-Generalsekretär wurde, sei ausgesprochen erfolgreich gewesen.

„Unser Ziel ist es, bekannter zu werden“, erklärte Bartl. So sollen Homepage und Facebook-Auftritt ausgebaut werden. „Und zur Landtagswahl möchten wir den Bürgern diesmal auch Veranstaltungen zu den Themen Landwirtschaft und Gesundheit präsentieren.“ Der Mitgliederstand liege noch bei knapp über 100, habe sich aber leicht reduziert. „Drei sind gestorben, einer ist weggezogen, und drei sind aus politischen Gründen ausgetreten“, berichtete der Vorsitzende.

Den Kassenbericht gab Manuela Marheineke ab. 8512 Euro an Einnahmen standen 9343 Euro an Ausgaben gegenüber. Damit habe sich der Kassenbestand auf rund 500 Euro reduziert.

Kreisvorsitzender Martin Bayerstorfer erklärte in seiner Rede, dass es immer schwieriger sei, junge Leute für die Politik zu begeistern. Früher seien drei, maximal vier Parteien im Parlament gewesen, jetzt seien es sieben. Der Landrat ging anschließend ausführlich auf Themen ein wie Wohnen, Verkehr und die Flüchtlingsproblematik.

Nach den Ehrungen gab Hermann Gerschlauer seinen Parteifreunden kritische Worte mit auf den Weg. „Wir sind ein Trauerverein, der nur wenig Interesse zeigt. Bei Kreisveranstaltungen sind kaum Moosinninger da“, schimpfte er. „Wir haben einen jungen Vorsitzenden, der es super macht. Aber er braucht unsere Unterstützung.“

Ehrungen:

45 Jahre: Anton Vilgertshofer.

40 Jahre: Erika Schneller, Sven Wahrlich.

35 Jahre: Kastulus Kruppa, Werner Fleischer.

30 Jahre: Manuela Marheineke.

20 Jahre: Georgine Hofsäß.

15 Jahre: Josef Kuttenlochner, Manfred Lex.

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