Mit Rat und Tat steht Nina Funk den Teilnehmern beim Eltern-Kind-Turnen zur Seite. Foto: Adam

Porträt

Nina Funks freiwilliges sportliches Jahr

Moosinning – In ihrem FSJ in der Grundschule und beim FC Moosinning lebt Nina Funk ihre Leidenschaft: Sport und viel Kontakt zu Menschen.

Ihr Hobby zum Beruf gemacht hat Nina Funk für ein Jahr. In ihrer Heimatgemeinde Moosinning engagiert sie sich seit einigen Monaten im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der Grundschule und beim FC Moosinning. Ihre Grundschulzeit hatte die 18-Jährige selbst dort verbracht.

Jetzt, zahlreiche Jahre später, ist sie wieder fünf Mal pro Woche in den Klassenzimmern anzutreffen. Seit September engagiert sie sich dort im Rahmen eines FSJ. „Ich würde gerne Grundschullehramt mit dem Schwerpunkt Sport studieren, war mir nach meinem Abitur aber noch nicht ganz sicher“, erzählt sie.

Durch das FSJ bietet sich für sie die perfekte Gelegenheit, in alle Aufgabenbereiche hineinzuschnuppern, denn nicht nur im Unterricht und bei der Hausaufgabenbetreuung ist sie aktiv dabei. Auch beim Sportprogramm, das nachmittags in der Moosinninger Turnhalle angeboten wird, packt die junge Frau ordentlich mit an.

Damit ist sie die siebte Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Gemeinde. Bereits seit dem Schuljahr 2010/11 wird diese Gelegenheit Jahr für Jahr angeboten. „Für mich ist das die beste Verbindung, weil ich so auch mein Hobby zum Beruf gemacht habe“, erzählt die Sportliebhaberin.

Ihre Freizeit verbringt sie hauptsächlich in Bewegung. Neben dem Training im Fitnessstudio, und den Laufeinheiten hat sie vor allem für das Wandern und das Radfahren in den Bergen eine Leidenschaft. Erweitert wird ihr Sportprogramm derzeit durch die Stunden, die sie nachmittags in der Schulsporthalle verbringt.

Dort steht sie als Co-Trainerin der F-Jugend des FC Moosinning mit Rat und Tat zur Seite. Auch beim Volleyball-Training, bei der Skigymnastik und den Step-Aerobic-Stunden ist Nina Funk aktiv. Durch die Übungsleiterausbildung C für Kinder und Jugendliche im Breitensport, die sie zu Beginn des FSJ abgeschlossen hat, kann sie zudem eine Stunde alleinverantwortlich leiten.

Im Eltern-Kind-Turnen lässt sie sich immer wieder neue Übungen für die Zwei- bis Vierjährigen und deren Eltern einfallen. Und das mit Erfolg, denn den Kindern ist anzusehen, dass die 18-Jährige ihr großes Vorbild ist. „Natürlich war es auch ein Vorteil, dass meine Mutter immer wieder hier als Trainerin aktiv ist. Da war ich eigentlich immer dabei“, erzählt die 18-Jährige. So konnte sie bereits ausreichend Erfahrung in den Bereichen Volleyball, Skigymnastik und Step Aerobic sammeln.

Jetzt, rund drei Monate später, hat Nina Funk ihren Wunsch, Lehramt zu studieren, nicht aufgegeben. „Ich arbeite total gerne mit den Kindern zusammen, auch wenn es manchmal anstrengend sein kann“, erzählt sie. Sie ist sich sicher: Eine Bürotätigkeit ist nichts für sie. Vielmehr möchte sie den Kontakt zu den Menschen in den Vordergrund stellen. „Außerdem würde ich gerne Grundschullehramt studieren, weil die Atmosphäre dort einfach noch viel persönlicher ist. Auf weiterführenden Schulen geht es nur um die Leistung, aber hier stehen die Kinder noch im Vordergrund“, meint sie. Beim Studium hätte sie natürlich am liebsten den Schwerpunkt Sport.

Julia Adam

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