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Im Gemeindepark von Moosinning steht die Skulptur „Torf“, die (v. l.) Vizebürgermeister Manfred Lex, Organisator Wolfgang Fritz, Künstlerin Anke Rossmann und Dritter Bürgermeister Werner Fleischer mit einigen Gästen offiziell eingeweiht haben. 

Skulptur aus dem Holzbildhauer-Symposium

Hölzerne Hommage ans Torfstechen

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Den Moosinninger Gemeindepark ziert seit dieser Woche eine hölzerne Hommage ans Torfstechen.

Moosinning– Die Skulptur mit dem Titel „Torf“ der Ottenhofener Künstlerin Anke Rossmann wurde am Dienstag offiziell eingeweiht. Sie war im Rahmen des internationalen Holzbildhauer-Symposiums in Oberding entstanden.

„Die Skulptur belebt unseren Gemeindepark“, sagte Vizebürgermeister Manfred Lex bei der kleinen Einweihungsfeier. Noch sei der Park zwar nur eine Wiese, doch man wolle ihn schon lange umgestalten. Mit der Skulptur-Einweihung sei der Startschuss gefallen, „den Park so herzurichten, wie er sein sollte“, so Lex.

Etwa 2,50 Meter hoch ist das Kunstwerk, das ans Torfstechen erinnern soll, das in der Gemeinde Moosinning im 18. Jahrhundert große Bedeutung erlangt hatte. Torf besteht aus zersetzten Pflanzenteilen. „Meine Skulptur nimmt Bezug auf diesen Prozess, indem sie die Metamorphose von Grashalmen zu einer kompakten Schicht zeigt“, erklärte Rossmann und gab zu: „Ich hatte gehofft, dass sich der Gemeinderat für diesen Entwurf entscheidet. Es war wunderbar, dabei sein zu dürfen.“

Die kleine Feier mit Getränken, Häppchen und Blasmusik sah Wolfganz Fritz, Organisator des Symposiums, als Zeichen des Respekts und der Anerkennung für die Arbeit der Künstlerin.

„Mit Moosinning hat alles angefangen“, blickte Fritz zurück. Vor mehr als fünf Jahren habe er seine Idee eines Holzbildhauer-Symposiums bei Bürgermeisterin Pamela Kruppa vorgebracht. Damals noch Vorsitzende der Tourismusregion Erding, sei sie sofort begeistert gewesen. „Moosinning war also der Startschuss für dieses riesige Kunstprojekt“, so Fritz. 

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