Der neue Vorstand samt Gratulanten (v. l.): Bürgermeister und Wahlleiter Georg Nagler, Werner Priebe (Fahnenträger), Thomas Weindl (Beisitzer), Leo Attensberger (Kassier), Michael Schimpf (Beisitzer), Robert Raspa (Beisitzer), Thomas Schindlbeck (Beisitzer), Stefan Stangl (1. Vorsitzender), Markus Luffy (Schriftführer), Tobias Pfanzelt (2. Vorsitzender), Martin Kuttenlochner (2. Kommandant), Werner Niemeyer (ehemaliger Kommandant) und Franz Demmel (1. Kommandant).
+
Der neue Vorstand samt Gratulanten (v. l.): Bürgermeister und Wahlleiter Georg Nagler, Werner Priebe (Fahnenträger), Thomas Weindl (Beisitzer), Leo Attensberger (Kassier), Michael Schimpf (Beisitzer), Robert Raspa (Beisitzer), Thomas Schindlbeck (Beisitzer), Stefan Stangl (1. Vorsitzender), Markus Luffy (Schriftführer), Tobias Pfanzelt (2. Vorsitzender), Martin Kuttenlochner (2. Kommandant), Werner Niemeyer (ehemaliger Kommandant) und Franz Demmel (1. Kommandant).

Vorstandsposten neu besetzt – Stefan Stangl löst Thomas Schindlbeck ab

Wechsel an der Eichenrieder Feuerwehr-Spitze

  • Henry Dinger
    VonHenry Dinger
    schließen

Der Eichenrieder Feuerwehrverein wird künftig von Stefan Stangl geführt. Zu seinem Stellvertreter wurde Tobias Pfanzelt gewählt.

Eichenried – Eineinhalb Jahre nach der letzten Veranstaltung dieser Art trafen sich die Mitglieder der Feuerwehr Eichenried wieder zur Jahreshauptversammlung. „Normalerweise wäre sie im März gewesen. Wir sind aber froh, dass wir sie jetzt abhalten können“, sagte Vorsitzender Thomas Schindlbeck, der bei den Neuwahlen des Vorstands seinen Posten zur Verfügung stellte. An seine Stelle rückt Stefan Stangl, und Tobias Pfanzelt löst Robert Raspa als Vize ab.

Während Schindlbecks Bericht wegen Corona äußerst kurz ausfiel, konnte Kommandant Franz Demmel von 18 Einsätzen im Jahr 2020 berichten. Davon waren fünf Brände zu bekämpfen, der größte davon ein in Vollbrand geratener Wohncontainer. Die 13 technischen Hilfeleistungen waren vor allem Verkehrsunfälle, „zum Glück ohne schwerwiegend Verletzte oder gar Tote“, so Demmel. Der wohl ungewöhnlichste Unfall passierte im November, als ein Linienbus ein Rad verlor. Das krachte in einen Opel und zerstörte dessen Frontpartie. Glück im Unglück war, dass es nicht in der Frontscheibe des Wagens landete und niemand verletzt wurde. Im Februar 2020 mussten die Kameraden öfter wegen Ästen oder Bäumen ausrücken, die nach Stürmen auf der Straße lagen.

Wie der Kommandant feststellte, fanden die meisten Einsätze tagsüber statt. Die Tagesalarmstärke sei gut abgedeckt gewesen. Mit aktuell 50 Aktiven habe die Wehr eine „relativ solide Mitgliederzahl“, so Demmel. Da es coronabedingt keine Veranstaltungen gab, musste die Wehr keine Sicherheitswachen ableisten. Allerdings gab es auch weniger Übungen, insgesamt nur acht.

Für die kommenden Wochen hat die Wehr einiges vor – noch im Herbst sollen die Unterlagen für einen neuen Versorgungs-Lkw fertiggestellt werden und die Ausschreibung beginnen. Demmel hofft, das neue Fahrzeug 2022 zu bekommen.

Schriftführer Markus Luffy hatte mit seinem Bericht ebenfalls weniger Arbeit als sonst. Zu den wenigen Aktivitäten gehörten Spalierstehen bei der Hochzeit des 2. Kommandanten Martin Kuttenlochner, ein Haxn-Essen mit den Familien und ein Hochzeitsbaum-Umschneiden.

Moosinnings Bürgermeister Georg Nagler betonte die Bedeutung einer Feuerwehr für die Gemeinde. Sie sei kein Verein wie jeder andere: „Die Mitglieder retten Leben und schützen Sachwerte.“ Wichtig sei die Mischung aus Jung und Alt. Während die Jungen in der Technik bestens ausgebildet würden, seien die „alten Hasen“ diejenigen, die bei einem Einsatz Sicherheit vermitteln könnten. „Es gibt bei Unfällen oft schlimme Bilder, da ist es gut, wenn jemand Ruhe ausstrahlt“, so Nagler. Er selbst sei auch als Bürgermeister noch aktiver Feuerwehrler. Darum verstehe er die Anliegen der Wehr, die bestmöglich unterstützt werden soll. „Es wird in der Gemeinde immer ein offenes Ohr geben“, versprach er.

Die Neuwahlen brachten einen Wechsel an der Spitze des Vorstands, da Schindlbeck und Robert Raspa nicht mehr zur Wahl um die Posten des 1. und 2. Vorsitzenden antraten. „Jetzt sollen mal Jüngere ran“, sagte Schindlbeck, der bereits seit 24 Jahren im Vorstand ist, „eine neue Generation mit neuen Ideen, die die Arbeit zeitgemäßer macht“.

Als 1. Vorsitzender wurde Stefan Stangl gewählt, als Vize bekommt der 30-jährige Tobias Pfanzelt (23) an seine Seite. „Ich werde mein Bestes geben, um in die großen Fußstapfen zu treten“, sagte Stangl. Schindlbeck und Raspa bleiben dem Vorstand erhalten, sie fungieren neben Thomas Weindl und Michael Schimpf als Beisitzer. Schriftführer bleibt Luffy, als Kassier wurde Leo Attensberger im Amt bestätigt. Anton Pfanzelt und Alfred Scherzl bleiben Kassenprüfer.

hd

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare