Das hohe Niveau des „Nachklang“-Konzerts beeindruckte. Leiterin Ulli Büsel (2.v.l.) gab ihren Schützlingen den Schlüssel zu eigenständigem Musizieren in die Hand. Foto: Vogel

Nachklang-Konzert: Streicher-Solisten bestehen Feuertaufe

Erding - Beim „Nachklang“-Konzert in der Kreismusikschule stellten die jungen Streichersolisten mit Klavierbegleitung ihr Programm für den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ vor.

Mit ihren beeindruckenden Darbietungen begeisterten die jungen Leute nicht nur das Publikum, sondern bestanden auch ihre „Feuertaufe“ für den Wettbewerb im Januar. Alle hatten sich mit ihren Stücken intensiv auseinandergesetzt. So war es nicht nur das technische Vermögen, sondern auch die individuelle Interpretation, die in Bann zog. Gerade hier spiegelte sich die musikpädagogische Arbeit der Leiterin Ulli Büsel, die ihren Schützlingen den Schlüssel zu eigenständigem Musizieren in die Hand gab.

„Das Nachklang-Nesthäkchen“ Ida Eckert entzückte mit temperamentvollem Geigenspiel, achtsam vom älteren Bruder Felix Eckert am Flügel begleitet. Als Cellist war Felix Eckert mit Klavierpartner Hannes Lehmann zu hören: ein starkes Duo mit ausgereiften Spiel. Auch der 17-jährige Tilman Seeßelberg handhabte sein Cello virtuos.

Mit Ausdruckswillen präsentierte sich Jannis Roos, dem Pianist Thomas Noichl zur Seite stand. Als der junge Geiger Jan Niedringhaus mit Jakob Burzin (Klavier) die leidenschaftliche „Romanza Andaluza“ von Pablo de Sarasate mit ausgesprochen schönem Ton anstimmte, wurde man sofort von der emotionsgeladenen Interpretation mitgerissen. Gefühlskino entwickelte die 16-jährige Clara Büsel. In technischer Hinsicht scheint es für die begabte Erdingerin kaum noch Hürden zu geben, ihr Klavierbegleiter: Tobias Stork.

Schön groovend musizierten Victoria Heide (Violine) und Hanna Pollmann (Klavier) bei Stücken von Daniel Hellbach zusammen. Ein Glanzstück, dem man atemlos lauschte, schuf Musikstudentin Hannah Wagner (Violine) mit Katharina Khodos (Klavier). Beide verliehen dem 1. Satz aus Jean Sibelius spannungsreichem Violinkonzert in d-moll, op. 47 eine individuelle und einprägsame Tönung.

Es präsentierten sich außerdem das Streichquartett von „Violinissimo“: Clara Büsel, Jan Niedringhaus (Violinen), Simon Burzin (Viola) und Felix Eckert (Cello), das „Nachklang“-Ensemble: Anna Kellner, Alicja Kacprzak, Rebecca Weidinger (Violinen) und Sebastian Ludwig (Klavier) sowie das „Nachklang“-Quartett: Laura Friedrich, Lisa Mayer, Annalua Brunner (Violinen) und Simon Worofka (Cello).

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