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Narrhalla-Auftritt

Narrenschranne begeistert 1000 Erdinger

Die Narrhalla Erding versteht es, ihr Publikum zu unterhalten. Das wurde auch am Sonntag bei der traditionellen Narrenschranne im Herzen der Altstadt deutlich.

Dass sie ein Gespür für Politik haben, bewiesen die Aktiven der Narrhalla Erding mit ihrem Präsidenten Detlef Felixberger an der Spitze einmal mehr. Sie begannen die Narrenschranne auf dem Schrannenplatz am Sonntagnachmittag mit einer Gedenkminute für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau. Anschließend brillierte die Faschingsgesellschaft mit einem abwechslungsreichen Tanz- und Showprogramm, das rund 1000 Besucher, viele von ihnen verkleidet, begeisterte.

Große Freude im Publikum lösten gleich zu Beginn die Auftritte des Kinderprinzenpaars Fynn I. von Rede und Antwort und Sina I. von Tanz und Tolino sowie des Prinzenpaares Prinz Kilian I. der Zehner hoch Fünf und Prinzessin Luna I. von Tanz und Treibauf aus. Sie ließen ihren humorvoll-frechen Reden perfekte Tänze folgen.

Anschließend zeigten die Prinzengarde und die Nachwuchsgarden – die Sternchen als jüngste Tänzerinnen, die Kindergarde, die Young Stars und die Funkengarde – was sie können. Zwischendurch begeisterten das Kinder- Tanzpaar Serafina und Christoph sowie das neue Funkenmariechen Vroni Frank (9) aus Neuching. Auch ihre Vorgängerin, die soeben 18 Jahre alt gewordene Annalena Hennig, ließ manchen Zuschauer bei ihren akrobatischen Tanzeinlagen innerlich die Luft anhalten. Der Funke zum Mitklatschen oder Mitschunkeln war schnell auf die Zuschauer übergesprungen – spätestens bei den Gesangseinlagen zur aktuellen Stadtpolitik, vorgetragen von den stimmgewaltigen Jungelfern. Unterstützt von Dieter Jäckel (Gitarre) und Andi Jäckel (Keyboard) gaben sie einige Lieder zum Besten: „Vui z’vui Geld“ oder „Wenn i durch Erding fahr, dann verlier I vui Zeit. In der Stadt – Landshuter Strass is dicht, a langwierige G’schicht, fertig werd’n die nicht, der Schöne Turm ist eine Einbahnstrass’, wenn die den Tunnel baun, wird’s da erst richtig krass“ (nach dem Nicki-Hit „Wenn i mit dir tanz“) oder „Eine Kreisstadt mit vier Kreiseln und den Rohren oben drauf, mit nem Tunnel unterm Rathaus und die Straßen reißen s’ auf. Eine Kreisstadt mit viel Jungen doch beim Nightlife hapert’s sehr, wir wolln feiern, wir wolln Party, noch mehr Clubs, die müssen her.“ (auf „Eine Insel mit zwei Bergen“). Als Zugabe gab’s dann „Du kannst nicht immer Landrat/OB/Prinz sein“ (auf „Du kannst nicht immer 17 sein“), bei dem viele den Refrain mitsangen.

Das mit Spannung erwartete Kasperltheater erzählte vom Erdinger Tunnelbau in der Landshuter Straße. Um diesen zu verhindern, entführte das Krokodil die Prinzessin. Das bedeutete Großeinsatz für Polizei und Kasperl. Nach dem glücklichen Ausgang musste das Krokodil letztlich als Strafe den Tunnel bauen. Am Ende regnete es für das närrische Volk Bonbons von der Bühne.

Am heutigen Rosenmontag geht es für die Narrhalla mit dem Rosenmontagsball ab 19 Uhr im Gasthaus Zur Post ins närrische Finale – vor dem Kehraus am Dienstag. (Thomas Obermeier)

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