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Setzen sich für ihre Heimat ein (hinten, v. l.): Martin Koschewa, Joseph Lichtmannegger, Georg Lupperger, Vorsitzender Sepp Fellermaier, Konrad Graßl, Maria Riermeier, Gabriele Hafner, Ewald Maier und 2. Kassier Otto Neumayr jun.; (vorne, v. l.) Schorsch Weber jun., Ehrenvor sitzender Kaspar Hainz, Schriftführerin Gesine Goetz und Kassier Martin Lanzl.   

Arbeitskreis Natur und Umwelt 

Die Hüter von Neuchings landschaftlichen Schätzen

Der Arbeitskreis Natur und Umwelt aus der Gemeinde Neuching kümmert sich um die Grünflächen der Region.

Neuching– Sie bepflanzen gemeindliche Ausgleichsflächen mit Hecken, forsten Mischwälder auf, legen Feuchtbiotope an: Das Engagement des Arbeitskreises Natur und Umwelt (AKNU) in der Gemeinde Neuching ist vielfältig.

„Es hieße wohl Eulen nach Athen zu tragen“, meinte Bürgermeister Hans Peis in der Jahreshauptversammlung des AKNU, wenn man die herausragenden Erfolge des Arbeitskreises seit seiner Gründung 1985 wiederholen müsse. Nach den zahlreichen Flurbereinigungen und der großflächigen Anlage landwirtschaftlicher Flächen, die den Existenzängsten der Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg geschuldet waren, stellten die unermüdlichen Helfer des AKNU die Flora und Fauna des Gemeindegebietes zu einem großen Teil wieder her.

Peis lobte auch den Einsatz des Vorstands, der unter seiner Wahlleitung einstimmig bestätigt wurde. Vorsitzender Sepp Fellermaier und sein Vize Georg Lupperger stehen an der Spitze. Kassier Martin Lanzl erhält Unterstützung von Otto Neumayr jun. Lanzl ist eines der Gründungsmitglieder und „meistens in der Natur anzutreffen“, sagte Fellermaier stolz. Neben Schriftführerin Gesine Goetz, die das Informationsblatt betreut, wurden auch Maria Riermeier, Ewald Maier, Konrad Graßl, Joseph Lichtmannegger und Martin Koschewa als Beisitzer bestätigt. Gabriele Hafner und Georg Weber jun. kommen hier neu hinzu.

„Wir werden in den nächsten vier Jahren das Bestmögliche für die Gemeinde tun“, kündigte Fellermaier an, auch wenn der Arbeitskreis nicht immer die angemessene Anerkennung erhalte. Dazu gehörten die Aussaat von Wildblumen, die Pachtung neuer Grünflächen und das Graben weiterer Biotope ebenso wie das gut angenommene Ferienprogramm für Kinder.

Mit Martin Simon von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Erding ging Lupperger auf die landschaftlichen Schätze der Gemeinde Neuching ein. Vor allem die vier Kilometer lange Allee von Moosbirken sei im Landkreis einmalig, sagte Lupperger. Die Initiative dazu sei von Kaspar Hainz ausgegangen. Sein Ziel: ein gesunder Birkenbestand.

Auch böten die Flächen um Neuching Platz für Tierarten wie die Gelbbauchunke, die Waldohreule oder den Biber. Simon sprach sich für den Erhalt von Naturschutzgebieten aus. Sie stellten ein natürliches Habitat auch für bedrohte Tiere und Pflanzen dar.   Alexander Lotz

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