Der Containerstandort am Quellenweg in Oberneuching
+
Handlungsbedarf besteht am Containerstandort am Quellenweg. Dort ist die Bodenplatte in schlechtem Zustand. Angrenzend ist dort der Burschenstadl.

Lieber „gescheite“ Lösung – Bodenplatte beim Containerplatz wird saniert

Burschenstadl wird nicht erweitert

  • vonDaniela Oldach
    schließen

Der Burschenverein Oberneuching würde gerne seinen Stadl erweitern. Die Alternative wäre eine „große Lösung“ mit einer richtigen Heimat für den Verein.

Oberneuching – Der Containerstellplatz am Quellenweg in Oberneuching soll aufgemöbelt werden. Doch wird nur die gebrochene Bodenplatte saniert oder der Standort ganz verlegt? Dann könnte der angrenzende Burschenstadl gleich erweitert werden. Ausführlich wurde im Gemeinderat über alle Möglichkeiten diskutiert. Eine Entscheidung fiel aber noch nicht.

Zur Diskussion standen zunächst die Arbeiten am Recyclinghof. Dort müsste die gebrochene und eingeknickte Bodenplatte instandgesetzt werden. Zudem sollen Seitenwände aufgezogen werden. Gleichzeitig aber ging ein Antrag des Burschenvereins Oberneuching ein. Burschen-Chef Bernhard Schindlbeck wünscht sich eine Erweiterung des Burschenstadls. Denn der Verein benötige dringend Lagerkapazitäten für sein umfangreiches Equipment.

„Der Burschenverein wird mit der Stückellösung nicht glücklich“

Doch würden mit einer eventuellen Erweiterung des Stadls alle Platzkapazitäten gelöst werden? Dritter Bürgermeister Manfred Mittermaier (FWG) glaubt nicht daran. „Der Burschenverein wird mit der Stückellösung nicht glücklich“, meinte er. So haben die Burschen auch die frühere Wasserwachthütte am Lüßer Weiher gepachtet. Und daneben haben sie viele Dinge für ihre Feste und Veranstaltungen auch privat bei Mitgliedern eingelagert. Mittermaier plädierte für eine „gescheite Lösung und nicht für zwei halbscharige Sachen“. Auch ein eventueller Anbau am Obstlehrgarten kam zur Sprache.

Der frühere Burschen-Chef und jetzige Gemeinderat Martin Bauer (CSU) wünscht sich einen festen Standort, also eine eigene Burschen-Heimat. „Vielleicht sogar mit Küche und eventuell mit Parkplätzen. Dann kann man auch mal ein Fest machen“, meinte er. „Wir machen jetzt den Flächennutzungsplan. Vielleicht kann man da entsprechende Flächen festlegen, vielleicht auch in den Gewerbegebieten“, bekam er Unterstützung von Vize-Bürgermeister Martin Bichlmaier (SPD).

Schließlich beschloss das Gremium, Angebote zur Instandsetzung der Bodenplatte einzuholen und gleichzeitig eventuelle Fördermöglichkeiten der Arbeiten mit dem Landratsamt Erding abzuklären. Der Burschenstadl wird vorerst nicht erweitert. Vielmehr soll eine Lösung gefunden werden, die die Bedürfnisse des Burschenvereins komplett abdeckt.  

do

Auch interessant

Kommentare